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Anthony Joshua musste auf Krücken gehen
Anthony Joshua musste auf Krücken gehen © Imago
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Anthony Joshua schließt sich einem Protestmarsch gegen Diskriminierung an - der Box-Weltmeister ist dabei wegen einer Verletzung auf Krücken unterwegs.

Der britische Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat in seiner Heimatstadt Watford mit Krücken und großer Schiene am linken Knie an einem Protestmarsch gegen Rassendiskriminierung teilgenommen.

Nach Angaben eines Sprechers handelte es sich nur um eine "Vorsichtsmaßnahme", der Box-Champion habe im Training ein leichtes Stechen gespürt. 

Joshua (30), Weltmeister der Verbände WBA, IBF und WBO, trug die Schiene auf Anweisung seiner Physiotherapeuten.

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"Er wird von den Ärzten noch einmal untersucht, aber es gibt keinen Grund zur Sorge", sagte der Sprecher. 

"Wie lange wollen wir noch zulassen, dass sich Rassismus in unseren Gemeinden ausbreitet?", sagte Joshua. Die Demonstranten seien der Impfstoff gegen das Virus Rassismus. "Ihr seid der Impfstoff, ich bin der Impfstoff", so Joshua. 

Joshua hätte seine Titel ursprünglich schon im April gegen seinen bulgarischen Herausforderer Kubrat Pulew verteidigen sollen. Nach einer ersten Verschiebung in den Juni kann der Kampf frühestens im Oktober stattfinden.

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