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Kevin Owens (l.) und Sami Zayn stritten sich bei WWE SmackDown Live
Kevin Owens (l.) und Sami Zayn stritten sich bei WWE SmackDown Live © WWE 2018 All Rights Reserved

München - Bei WWE SmackDown Live bekommen Kevin Owens und Sami Zayn nach dem Royal Rumble noch eine Titelgelegenheit - jedoch mit einem Haken, der für Stunk sorgt.

Kevin Owens und Sami Zayn bekommen nach dem WWE Royal Rumble eine neue Chance, World Champion AJ Styles zu entthronen.

Die Umstände dieser Entscheidung bei der TV-Show SmackDown Live sorgten jedoch für Zoff bei den beiden Top-Bösewichten.

Zu Beginn der Show unterbrachen sie Rumble-Sieger Shinsuke Nakamura, der bei WrestleMania auf Styles treffen soll - und erklärten ihm, dass sie die rechtmäßigen Champions wären. Styles' Sieg über Owens und Zayn sei ungültig - tatsächlich hatte der Ringrichter einen Wechsel zwischen Owens und Zayn übersehen.

Das Segment führte zur Ansetzung eines Matches zwischen Styles und Nakamura sowie Owens und Zayn. Vorher noch beschwerten sich Owens und Zayn bei General Manager Daniel Bryan über den Ringrichter des Rumble-Titelmatches - mit einem für sie zwiespältigen Ergebnis.

Zwiespältige Entscheidung von Daniel Bryan

Bryan erklärte, dass er die Tatsachenentscheidung des Ringrichters nicht mehr antasten würde, gewährte Owens und Zayn aber eine neue Titelchance - diesmal jedoch nur einem von ihnen (SPORT1 erklärt: So funktioniert die Showkampf-Liga WWE).

Owens und Zayn sollten kommende Woche gegeneinander antreten, der Sieger bei der Veranstaltung Fastlane am 11. März gegen Styles. Diese Entscheidung gefiel Owens und Zayn nicht und sie führte später auch zu weiterem Stunk.

Owens und Zayn streiten im Ring

In dem Match gegen Nakamura und Styles stritten sich Owens und Zayn: Zayn war ein einer Stelle des Kampfes vom Ringrand gefallen und hatte so eine Einwechslung durch Owens verpasst. Owens schrie ihn danach an, Zayn verließ dann zwischenzeitlich den Ring.

Zayn kam noch einmal zurück, um Owens' drohende Niederlage abzuwenden, als der ihn wieder einwechseln wollte, wechselte Zayn aber schnell zurück (mit einem Schlag auf Owens' Brust) und überließ ihm dann seinem Schicksal.

Owens fiel dem Kinshasa-Kniestoß von Nakamura zum Opfer, Zayn hielt darauf in einem Backstage-Interview fest, dass dies nicht das Ende seiner Freundschaft mit Owens gewesen sei, dass seine Titelchance nun aber Priorität hätte.

Er werde Owens besiegen und dafür sorgen, dass er von nun an als Champion wahrgenommen würde, nicht als Kevin Owens' bester Kumpel.

Die weiteren Highlights:

- In einem Vier-Mann-Match gegen Kofi Kingston, Jinder Mahal und Zack Ryder krönte sich Rusev zum neuen Top-Herausforderer auf US Champion Bobby Roode. Eine kreative Entscheidung von WWE, die Rusevs immer größer werdenden Popularität bei den Fans geschuldet sein dürfte.

- Tye Dillinger und Baron Corbin beschwerten sich hinter den Kulissen bei SmackDown-Chef Shane McMahon über Owens und Zayn. Dillinger, weil Zayn ihm seinen Platz im Rumble geklaut hatte, Corbin, weil er befand, dass er mal wieder eine Chance auf den World Title verdient hätte, nicht immer wieder Owens und Zayn. Dillinger und Corbin bekamen sich dann selbst in die Haare, Dillinger spottete dabei mal wieder über Corbins nicht geglückte Money-in-the-Bank-Einlösung. Es führte zu einem Match, das Corbin mit dem End of Days gewann.

- Damenchampion Charlotte Flair wurde Opfer einer Attacke der Riott Squad, die wiederum Carmella dazu nutzen wollte, ihren Money-in-the-Bank-Koffer gegen Charlotte einzulösen. Mal wieder passierte ihr dabei ein Missgeschick, sie traf mit einem Dropkick den Ringrichter anstelle von Charlotte, als das Chaos bereinigt war, war Charlotte schon wieder erholt und Carmella trat den Rückzug an, mit ihrem noch nicht offiziell eingelösten Koffer.

- Ein wichtiges Geschehnis nach SmackDown: Bei der Cruiserweight-Show 205 Live debütierte eine Neuverpflichtung von WWE: Drake Maverick, bei der kleineren Konkurrenzliga Impact bekannt als Rockstar Spud. Maverick ist der neue General Manager der Stream-Show, er setzte als erste Amtshandlung ein 16-Mann-Turnier an, bei dem bis WrestleMania ein neuer Champion gekürt werden soll. Der Gürtel ist vakant, seit Enzo Amore wegen eines Vergewaltigungs-Vorwurfs entlassen wurde.

Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

WWE United States Title #1 Contendership Match: Rusev besiegt Jinder Mahal, Kofi Kingston, Zack Ryder
The Bludgeon Brothers besiegen zwei lokale Wrestler
Baron Corbin besiegt Tye Dillinger
Chad Gable & Shelton Benjamin besiegen Breezango
AJ Styles & Shinsuke Nakamura besiegen Kevin Owens & Sami Zayn

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