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Kevin Owens war beim Hauptkampf von WWE SmackDown Live entscheidender Faktor
Kevin Owens war beim Hauptkampf von WWE SmackDown Live entscheidender Faktor © WWE 2018 All Rights Reserved
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München - Vor ihrem Match beim Royal Rumble nimmt sich AJ Styles Kevin Owens und Sami Zayn nacheinander vor. Owens ist trotz einer Verletzung entscheidender Faktor.

Am Sonntag kämpfen sie beim Royal Rumble 2018 um den World Title - bei WWE SmackDown Live nahmen AJ Styles, Kevin Owens und Sami Zayn ihr Match unter leicht veränderten Vorzeichen bereits vorweg.

Champion Styles beschloss eine Redeschlacht gegen seine beiden Herausforderer zu Beginn der Sendung mit dem Entschluss, dass er es schon an diesem Tag mit beiden aufnehmen würde - in aufeinander folgenden Einzelmatches.

Styles merkte an, dass General Manager Daniel Bryan - der zuletzt mit fragwürdigen Entscheidungen zu Gunsten von Owens und Zayn auffiel - diese Matches ohnehin ansetzen würde, so wie er gerade drauf sei, also könne er es gleich selber entscheiden (SPORT1 erklärt: So funktioniert die Showkampf-Liga WWE).

AJ Styles trifft auf Owens und Zayn

Styles trat zuerst gegen Owens an - und Bryans Vorgesetzter Shane McMahon legte vorher noch eine Bedingung fest, die Zayn und Owens nicht schmeckte: Er verbot beiden, in die laufenden Matches des jeweils anderen einzugreifen, wer das doch tue, würde auf der Stelle gefeuert.

Styles gelang es unter diesen Umständen, seinen ersten Gegner Owens mit einem schnell angesetzten Calf Crusher zu überraschen und zur Aufgabe zu zwingen. Unmittelbar darauf ging Zayn auf Styles los, was ihm nach Ablauf des Kampfes nicht mehr verboten war.

Zu Styles' Leidwesen blieb Owens am Ring, um sich an seinem geschwächten Bein behandeln zu lassen. Styles ließ sich davon aus dem Konzept bringen, attackierte Owens mehrfach (der ihn nicht, weshalb er keinen Kündigungsgrund lieferte) und kassierte schließlich den Helluva Kick und die Blue Thunder Bomb von Zayn.

Zayn triumphierte und thronte am Ende zusammen mit Owens über Styles. Die Kommentatoren erweckten dann zum Schluss den Eindruck, dass Owens und Zayn - die am Sonntag als Team gegen Styles antreten - beim Rumble zu Co-Champions werden könnten.

Titel von gefeuertem Amore vakant

Nach dem Ende von SmackDown richteten sich mehr Augen als gewohnt auch auf die Cruiserweight-Show 205 Live, deren bisheriger Champion Enzo Amore am Dienstag wegen eines realen Vergewaltigungs-Vorwurfs gefeuert wurde. Bryan teilte zu Beginn der Sendung den logischen Entschluss mit, dass der Titel damit vakant sei, alles weitere werde kommende Woche ein neu ernannter General Manager der Stream-Show bekannt geben.

Die weiteren Geschehnisse bei SmackDown:

- Als Vorgeschmack auf das Tag-Team-Titelmatch beim Rumble stiegen Chad Gable und Jey Uso in einem Einzelmatch in den Ring. Gable gewann es mit dem Rolling German Suplex.

- Naomi besiegte Liv Morgan von der Riott Squad, es folgte eine Keilerei zwischen der Squad und dem Großteil des weiblichen Kaders, als Einstimmung auf den ersten Royal Rumble der Frauen am Sonntag. Champion Charlotte Flair beschloss das Segment mit der Ansage, dass wer immer den Rumble gewinne, bei WrestleMania gegen sie verlieren werde.

- Ein Match zwischen Shinsuke Nakamura und Baron Corbin endete ergebnislos, als Randy Orton auftauchte und sowohl Corbin als auch dem mit ihm zuletzt eigentlich verbündeten Nakamura den RKO verpasste. Beim Rumble kämpft jeder für sich, sollte das wohl heißen.

- Der neue US Champion Bobby Roode tat sich mit The New Day zusammen und feierte einen Sieg in einem Match gegen Jinder Mahal, Aiden English und Rusev. Am Rande kam noch heraus: Mahals Verbündeter Samir Singh hat sich vergangene Woche bei der Prügelei mit Roode das Kreuzband gerissen und fällt rund ein halbes Jahr aus.

Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

Chad Gable besiegt Jey Uso
Naomi besiegt Liv Morgan
Baron Corbin vs. Shinsuke Nakamura - No Contest
Bobby Roode, Kofi Kingston & Xavier Woods besiegen Jinder Mahal, Aiden English & Rusev
Non Title Match: AJ Styles besiegt Kevin Owens
Non Title Match: Sami Zayn besiegt AJ Styles

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