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München - Die neue Karriere des Undertaker ist beendet, bevor sie richtig begonnen hat. WWE hat einen neuen Deal mit der Legende abgeschlossen - einen überaus dicken.

Seine WWE-Karriere schien (mal wieder) beendet, seine Zusage für einen Auftritt am Starttag der neuen Konkurrenzliga sorgte für mächtig Wirbel - doch inzwischen ist wieder alles anders beim Undertaker.

Nachdem die inzwischen 54 Jahre alte Wrestling-Legende bei der TV-Show Monday Night RAW nach WrestleMania 35 wieder einen Auftritt hatte, ist mittlerweile bekannt geworden, dass er auch wieder offiziell unter Vertrag steht.

Eigentlich habe der "Deadman" seine Karriere nach seinen letzten Auftritten in Saudi-Arabien und Australien Ende 2018 für beendet gehalten, berichtet der Wrestling Observer. Deswegen hätte er neue Geldquellen gesucht und gefunden, in Form von lukrativen Deals mit den Veranstaltern von Fan-Conventions und ähnlichen Events. Genau das hätte dann aber WWE-Boss Vince McMahon aufgeschreckt und nach anfänglichem Ärger schließlich dazu bewogen, wieder auf den Undertaker zuzugehen.

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Der Taker hätte von WWE "ein Angebot bekommen, dass er nicht ablehnen konnte". Und er hat es angenommen. Sein nächstes Match dürfte er in Saudi-Arabien bestreiten, wobei das Datum für die kommende Veranstaltung dort noch nicht bekannt ist.

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Undertaker-Neuanfang schreckte WWE auf

Die entscheidende Dynamik in die Angelegenheit brachte die Zusage des Takers für die Veranstaltung "Starrcast" am 25. Mai in Las Vegas. Am selben Tag und am selben Ort veranstaltet die neue Promotion AEW (All-Elite Wrestling) ihre Debütshow "Double or Nothing".

Obwohl die Verantwortlichen AEW und Starrcast (wo viele AEW-Stars und WWE-Legenden auftreten) Wert auf die Feststellung legen, dass sie keine offizielle Partnerschaft pflegen: Allein die zeitliche und örtliche Nähe befeuerte die Spekulationen, ob der Taker auch in irgendeiner Form bei AEW involviert sein könnte - zum großen Missfallen McMahons.

Aus Sicht des Undertakers (im wirklichen Leben: Mark Callaway) war es aber schlicht ein smarter Business-Schachzug, wie auch der weitere Lauf der Dinge zeigte.

Lukrative Deals

Dem Observer zufolge wurde WWE kalt erwischt von der großen Nachfrage nach dem Taker, der für seine geplanten Auftritte einen Stundenlohn von 20.000 bis 25.000 Dollar verlangt und zugesagt bekommen haben soll. Der neue Deal sehe nun vor, dass ihm solche Auftritte verboten sind - und nur zu gerne hätte WWE auch die schon vereinbarten gestoppt.

Neben Starrcast geht es noch um eine Auftrittserie in Großbritannien Ende April, Anfang Mai, die durch die neue Vertragssituation des Undertakers nun eingeschränkt worden ist: Der Taker wird nur noch Meet-&-Greets mit den Fans bestreiten, ebenfalls geplante Podcast-Talks sagte er ab, er wird ersetzt von seinem alten Rivalen Mick Foley.

Ironischerweise könne WWE nun aber exakt den Auftritt, der Stein des Anstoßes war, nicht mehr verhindern. Der Vertrag des Takers mit Starrcast soll wasserdicht sein.

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