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München - Brock Lesnar ist zurück, Shane McMahon überholt Roman Reigns und Becky Lynch thront nicht mehr an der Spitze - das aktuelle WWE-Powerranking von SPORT1.

Super ShowDown mit Goldberg und dem Undertaker ist Geschichte, mit den kommenden RAW- und SmackDown-Ausgaben beginnt bei WWE der Hype für Stomping Grounds am 23. Juni - wie steht es im Moment um die Hierarchie der Promotion?

SPORT1 hat die Ereignisse des letzten Monats analysiert und daraus eine Top 10 erstellt, die die Kraftverhältnisse widerspiegeln soll: In das Powerranking fließen die Ergebnisse der Matches und deren Relevanz ein, aber auch die allgemeine Darstellung des Charakters, die On-Air-Zeit, die Leistung im Ring und außerhalb werden berücksichtigt.

Die Rückkehr von Brock Lesnar, der Wild-Card-Regel und die Einführung des 24/7-Titels hat sich in der weltgrößten Wrestling-Liga zuletzt einiges verändert, auch am Powerranking ging das im Vergleich zum vergangenen Monat nicht spurlos vorüber.

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10. Drew McIntyre (Vormonat: Nicht gelistet)

Nachdem ihm ein großer Push vorausgesagt wurde, musste er sich lange mit einer Midcard-Rolle begnügen. Auch wenn er in Matches bisher meist nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen konnte, hält ihn seine Partnerschaft mit Shane McMahon in prominenter Position.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

9. R-Truth (-)

Durch die Einführung des 24/7-Titels geriet R-Truth wieder in den Fokus des WWE-Kaders. Zwar ist er mehr Comedy-Act als seriöser Wrestler, weiß aber bei all seinen Auftritten zu unterhalten und kann sich schon fünfmaliger 24/7-Champion nennen.

8. Alexa Bliss (-)

Trotz ihrer verletzungsbedingten Herausnahme aus dem Money-in-the-Bank-Match konnte sich Alexa im letzten Monat wieder in den Fokus der Frauen-Division arbeiten. Folgerichtig ist sie nun die neue Herausforderin für den von Bayley gehaltenen SmackDown-Damentitel.

7. Brock Lesnar (-)

Mit seiner triumphalen sowie unerwarteten Rückkehr bei Money in the Bank änderte sich das Titelrennen in der WWE komplett. Ein leichter Charakter-Dreh machte aus ihm einen nicht minder angsteinflößenden, aber mehr auf Unterhaltung zielenden Lesnar (mit dem Koffer als Ghettoblaster). Auch wenn der Cash-in-Versuch in Saudi-Arabien vereitelt wurde, ist die Gefahr durch die "Brock Party" omnipräsent.

6. Roman Reigns (7)

Obwohl WWE entschied, ihn in Saudi-Arabien gegen Shane McMahon verlieren zu lassen: Die Revanche ist nur eine Frage der Zeit. Roman Reigns steht trotz Titellosigkeit jetzt sowohl bei RAW als auch bei SmackDown wöchentlich im Fokus.

5. Shane McMahon (-)

Seit WrestleMania erhält Shane einen riesigen (und nicht von allen Fans begrüßten) Push. Siege gegen The Miz und den "Big Dog" Reigns schmücken seine Bilanz. Totaler Gehorsam von Elias, McIntyre und anderen WWE-Bösewichtern unterstreichen seine Position und erinnern an die alten Heel-Tage seines Vaters Vince McMahon. Auch wenn er mit nun 49 Jahren und merklich nachlassender Fitness weniger denn je ein Wrestler im eigentlichen Sinne ist: An seinem aktuellen Charakter hat er auch sichtlich Spaß.

4. Bayley (-)

Nachdem ihre WWE-Zukunft nach WrestleMania ungewiss erschien, ging es seit dem Wechsel zu SmackDown steil bergauf. Dem Koffergewinn bei Money in the Bank ließ sie direkt den erfolgreichen Cash-in und weitere Siege gegen Charlotte und Lacey Evans folgen. Ihr erneuerter Push soll sicherlich auch verhindern, dass sie dem Beispiel der frustriert auf ihren Abgang hinwirkenden Partnerin Sasha Banks folgt.

3. Becky Lynch (1)

Nur durch das Eingreifen von Lacey Evans verlor sie den SmackDown-Titel. Das rote Pendant trägt sie jedoch weiterhin. Im RAW-Kader ist sie die unangefochtene Nummer 1 und erfreut sich weiterhin riesiger Beliebtheit im WWE-Universe, so sehr im Fokus wie um WrestleMania herum steht sie aber nicht mehr. Zu Platz 1 reicht es da nicht.

2. Seth Rollins (3)

Zwei erfolgreiche Titelverteidigungen und das Abwehren der Lesnar-Attacke in Saudi Arabien: Rollins' Lauf der letzten Monate ging unbeschadet weiter. An seiner Lebensgefährtin Lynch ist Rollins vorbei gezogen, Platz 1 wird lediglich durch den surrealen Lauf eines anderen Champions verhindert.

1. Kofi Kinston (2)

Unglaubliche vier erfolgreiche Titelverteidigungen in einem Monat, wöchentliche und immer unterhaltsame Auftritte bei RAW und SmackDown. Kofi blüht als Titelträger auf und beweist, dass er berechtigterweise WWE-Champion ist.

Die folgenden Superstars mussten sich aus dem Powerranking verabschieden: Lars Sullivan (10), Kevin Owens (9), Lacey Evans (8), The Usos (6), Finn Balor (5) und der aktuell leicht verletzte AJ Styles (4).

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