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Perro Aguayo Sr. trat 1997 beim Royal Rumble von WWE an
Perro Aguayo Sr. trat 1997 beim Royal Rumble von WWE an © WWE Network
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Vier Jahre nach dem tödlichen Ringunfall seines Sohns Perro Aguayo Jr. ist nun auch Perro Aguayo Sr. verstorben. Er zählte zu Mexikos absoluten Ring-Ikonen.

Vor vier Jahren erschütterte der tödliche Ringunfall von Perro Aguayo Jr. die Wrestling-Welt, nun trauert sie um dessen Vater. Perro Aguayo Sr. ist im Alter von 73 Jahren verstorben, wie die großen Mexiko-Ligen CMLL und AAA bestätigten.

Aguayo, im Ring aktiv zwischen 1968 und 2007, gehörte zu den beliebtesten und erfolgreichsten Showkämpfern seines Heimatlands. In seinen ersten Karriere-Jahrzehnten war er ein Star der nicht mehr existierenden Liga UWA und ein später Rivale der mexikanischen Legende schlechthin, dem maskierten El Santo (1917-1984).

Amerikanische Experten beschrieben Aguayo als eine Art Kreuzung zwischen Bruno Sammartino und Terry Funk, er war ein Charaismatiker, der sich vor allem auf Powermanöver und aufs "Brawling", das kunstvolle Prügeln verstand.

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Sohn Perro Aguayo Jr. starb 2015 im Ring

In den Neunzigern war Aguayo Mitbegründer und ein Zugpferd der AAA, die einst unter anderem auch Eddie Guerrero und Rey Mysterio auf die Landkarte brachte. Heute ist AAA Partnerliga des neuen WWE-Konkurrenten AEW.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

1997 hatte Aguayo zusammen mit anderen AAA-Stars einen Gastauftritt beim Royal Rumble von WWE, in den Achtzigern hielt er den Light Heavyweight Title der heute weltgrößten Liga, ohne jedoch für sie anzutreten.

2015 musste Aguayo miterleben, wie sein Sohn Perro Jr. bei einem Match zu Tode kam, als er sich bei Mysterios 619 mehrere Nackenwirbel brach. Aguayo Sr. zog sich nach der Tragödie aus der Öffentlichkeit zurück.

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