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Luke Perrys Sohn Jack Perry hofft als Jungle Boy auf den Wrestling-Durchbruch bei AEW
Luke Perrys Sohn Jack Perry hofft als Jungle Boy auf den Wrestling-Durchbruch bei AEW © AEW / Joao Ferreira
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München - Jack Perry alias Jungle Boy ist der Spross des verstorbenen Hollywood-Stars Luke Perry - und ein höchst vielversprechendes Talent des WWE-Rivalen AEW.

Bevor der berühmte Vater von Jack Perry starb, ging für beide noch ein Lebenstraum in Erfüllung.

Luke Perry, als Dylan McKay in der Serie Beverly Hills 90210 einst von Millionen Teenagerinnen angehimmelt, spielte für Regie-Gigant Quentin Tarantino, im Film "Once upon a Time in Hollywood".

Sein Sohn, in der Wrestling-Welt bekannt als Jungle Boy, schloss einen großen Vertrag mit dem neuen, ambitionierten WWE-Rivalen All Elite Wrestling (AEW).

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Das Debüt seines Sohnes erlebte der Vater dann nicht mehr: Luke Perry starb im März 2019 im Alter von nur 52 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Es ist der tragische Schatten über dem Start einer sehr vielversprechenden und immer besser anlaufenden Showkampf-Karriere.

AEW setzt langfristige Hoffnungen in Jungle Boy

Der am 15. Juni 1997 in Los Angeles geborene Jungstar bildet bei AEW zusammen mit Marko Stunt und dem maskierten Hünen Luchasaurus die Gruppierung "The Jurassic Express", ein bewusst skurriles Bündnis, das sich schon in die Herzen vieler Fans gekämpft hat - und aus dem Luke Perrys Sohn als potenzieller Star der Zukunft hervorsticht.

Jungle Boy ist eine Art Langzeitprojekt der AEW-Macher um Milliardärssohn Tony Khan und Ex-WWE-Star Cody Rhodes und entwickelt sich als solches voll nach Plan: Er legte schon sehenswerte Performances gegen Ex-Champion Chris Jericho und Jungstar-Gegenspieler MJF (Maxwell Jacob Friedman) hin.

Dafür, dass der junge Perry sich weiter prächtig entwickelt, spricht vieles: Er ist zwar auch für heutige Wrestler-Verhältnisse schmächtig (1,70 cm, unter 70 kg), aber athletisch, hat einen kreativen Ringstil und einen einprägsamen Charakter. Vor allem hat er das für junge Wrestler keinesfalls selbstverständliche Talent, vielen Zuschauern schlicht sympathisch zu sein und sie zum mitfiebern zu bringen.

David Arquette ist Trainingspartner

Wrestling-Fan wurde Perry (dessen Mutter Ex-Model und Gelegenheits-Schauspielerin Rachel Sharp ist) nach eigenen Angaben durch die WWE-Auftritte des skurrilen Boogeyman. Selbst aktiv wurde er 2016 in der kalifornischen Independent-Szene, Rhodes wurde durch die gemeinsamen Auftritte dort auf ihn aufmerksam.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

Kurios: Zu Perrys Trainingspartnern zählt David Arquette - Freund und Schauspielkollege seines Vaters und bei Wrestling-Fans für seine Showkampf-Ausflüge berüchtigt (im Jahr 2000 krönte ihn der damalige WWE-Rivale WCW kurz zum World Champion).

Perry legte in Interviews jedoch stets Wert darauf, dass er sich nicht im Ruhm seines Vaters sonnen, sondern einen eigenen Weg einschlagen wollte.

Das Vermarktungspotenzial des Perry-Sohns wird AEW dennoch im Kopf gehabt haben, als die Liga ihn Anfang 2019 verpflichtete. Auch Luke Perry war Wrestling-Fan und saß bei vielen Auftritten seines Sohns im Publikum.

Subtil bewegender Tribut

Als er starb, postete der Sohn ein auf subtile Art bewegendes Foto: Der Sohn im Ring-Scheinwerferlicht bei einer Show der Liga PWG. Der mitfiebernde Vater oben auf einem Zuschauer-Balkon.

"Er hat mich geliebt und bei allem unterstützt und mich inspiriert, das Beste aus mir zu machen", schrieb er dazu. Er wolle "alles tun, dein Erbe fortzuführen und dich stolz zu machen".

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