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Alexander Albon hofft auf eine Formel-1-Rückkehr über die neue DTM
Alexander Albon hofft auf eine Formel-1-Rückkehr über die neue DTM © Imago
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Hockenheim - Alexander Albon verliert nach der Saison 2020 sein Red-Bull-Cockpit in der Formel 1. Nun soll er in der DTM bei ausgewählten Rennen starten. Sein Ziel ist klar.

Alexander Albon will so schnell wie möglich wieder zurück in die Formel 1.

Nach der Saison 2020 verlor er sein Red-Bull-Cockpit an Sergio Pérez und muss sich nun in seine neue Rolle als Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull und AlphaTauri einfinden. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Neben dieser Tätigkeit soll der britisch-thailändische Rennfahrer aber auch an ausgewählten Rennen in der DTM starten. Diese Möglichkeit will Albon nutzen, um sich für eine eventuelle Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports fit zu halten.

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"Es ist nicht die Formel 1, aber ich will mich mit den besten Fahrern der GT3 duellieren", gab der 25-Jährige im Gespräch mit SPORT1 zu, hob aber auch die Vorteile dieses Engagements heraus: "Das ist wichtig, um die Instinkte weiter zu trainieren und bereit zu sein, wenn sich eine Chance in der Formel 1 auftut. Ich muss alles tun, um vorbereitet zu sein." (Alles Wichtige zur DTM)

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Albon: "Relativ einfach von der Formel 1 in die GT3 zu wechseln"

Dass er in der neuen DTM Ergebnisse liefern kann, davon ist der WM-Siebte von 2020 überzeugt.

"Glücklicherweise fühlt es sich relativ einfach an, von der Formel 1 in die GT3 zu wechseln", zog er nach den ersten Tests eine frühe Bilanz. Vom Fahren her sei es "kein großer Unterschied." Allerdings müsse er im Kopf wach bleiben, denn "wenn man da mit Vollspeed um die Strecke fährt, denkt man, man kann Dinge tun, die man in einem GT3-Auto nicht machen kann."

Vor allem in puncto Grip gebe es einen Unterschied. "Es war etwas weniger Grip, als ich es gewohnt bin", sagte er. Aber am Ende sei es auch nur "ein Rennauto und hat Pedalen." (Der Rennkalender der DTM)

Obwohl ihn die DTM, die vom 18. bis 20. Juni in Monza das erste Rennwochenende bestreitet, aktuell voll in Beschlag nimmt, hat Albon die Formel 1 nicht aus den Augen verloren. Vor allem das anstehende Rennen in Imola hat es ihm angetan. (Großer Preis von Imola: Das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker)

Albon schwärmt von Imola

Trotz eines enttäuschenden 15. Platzes im vergangenen Jahr "war Imola wohl eine der besten Strecken des Jahres", ist er vom Autodromo Enzo e Dino Ferrari immer noch begeistert.

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Gerade in der schweren Zeit der Corona-Pandemie habe die Formel 1 mit "Imola, Mugello und Portimao unglaubliche Strecken" aus dem Hut gezaubert.

Und bald will er auch selbst wieder auf diesen Strecken sein Können zeigen, denn "natürlich ist es mein Ziel, in die Formel 1 zurückzukehren."

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