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Der Zustand von Juan Manuel Correa ist nach seinem schweren Unfall in der Formel 2 ernster als gedacht. FIA-Präsident Todt spricht von einem Kampf um sein Leben.

Der Zustand von Juan Manuel Correa ist nach seinem schweren Unfall in der Formel 2 deutlich schlimmer als angenommen. 

Bereits am Samstag wurde bekannt, dass der 20-Jährige ein akutes Lungenversagen erlitten hat und künstlich beatmet werden muss. Zudem erlitt er Brüche an beiden Beinen und eine Verletzung der Wirbelsäule. Sein Zustand sei "kritisch, aber stabil", gab seine Familie bekannt.

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Correa kämpft um sein Leben

Im Rahmen des Formel-1-Rennes in Monza schlug der Präsident des Motorsport-Weltverbandes FIA, Jean Todt, am Sonntag deutlich ernstere Töne an.

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"Jetzt haben wir Juan Manuel Correa, der um sein Leben kämpft", so der Franzose.

Zunächst wurde Correa nach seinem Unfall in einem Krankenhaus im belgischen Lüttich behandelt, ehe wenige Tage nach dem Unfall deutlich wurde, dass die Verletzungen schlimmer sind als angenommen. Der 20-Jährige wurde inzwischen in eine Spezialklinik nach London verlegt.

Familie glaubt an Correa

"Wir sind überzeugt, dass unser Sohn uns mit seinem Kampfgeist und seiner Stärke überraschen wird und sich komplett erholt", schreibt die Familie weiter.

Correa war am vergangenen Samstag im Hauptrennen der Nachwuchsserie in Belgien mit etwa 260 km/h in das Auto des Franzosen Anthoine Hubert gekracht, der nach einem vorherigen Unfall auf die Strecke zurückgeschleudert wurde. Der 22-Jährige starb wenig später. 

Das zweite Rennen am Sonntag wurde abgesagt, das Formel-1-Feld gedachte Hubert mit einer Schweigeminute. 

Die Familie von Juan Manuel Correa drückte Huberts Angehörigen ihr Mitgefühl aus. "Unsere Herzen sind gebrochen, wir können den Schmerz nur erahnen, den sie durch den Verlust erlitten haben", heißt es.

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