Hamilton steht vor fünftem WM-Titel - Vettel patzt
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Suzuka - Nach dem Rennen in Suzuka giftet Fernando Alonso gegen die Formel 1. Auslöser ist eine Kollision mit Lance Stroll und die folgende Entscheidung der Rennleitung.

In der Startphase des Großen Preis von Japan belegte die Rennleitung Fernando Alonso und Lance Stroll jeweils mit einer Fünf-Sekunden Strafe, nachdem diese kurz zuvor im Kampf um Rang 15 kollidiert waren.

Alonso wurde von Stroll von der Strecke gedrängt und verbesserte sich in der Auslaufzone regelwidrig um einen Platz.

Laut Rennleitung hätte der Spanier die Position zurückgeben müssen, tat dies jedoch trotz Aufforderung nicht. (Großer Preis von Japan: Der LIVETICKER zum Nachlesen)

Stroll entschuldigt sich

Stroll entschuldigte sich nach dem Rennen bei Alonso für sein Manöver, woraufhin sich Alonso zumindest gegenüber dem Kanadier versöhnlich zeigte. "Das war eben einfach eine unglückliche Rennsituation", sagte der der zweifache Weltmeister.

"Wenn selbst der andere Fahrer kommt, um sich bei einem zu entschuldigen, dann ist es schwer, die Entscheidung nachzuvollziehen. Aber daran sieht man, wie übel die Formel 1 ist. Die Entscheidungen, die Willkür, die armselige Konstanz, es ist einfach traurig", tobte Alonso nach dem Rennen.

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Whiting verteidigt Entscheidung

Rennleiter Charlie Whiting hingegen verteidigte die Entscheidung der Stewards.

"Für die Kommissare war offensichtlich, was Fernando getan hat. Er kürzte die Schikane ab, fuhr über den Kies und war danach weit vorne. Es war eindeutig, dass er durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil hatte", erklärte Whiting und ergänzte: "Hätte Fernando die Position auf der Strecke zurückgegeben, hätte er, glaube ich, keine Strafe bekommen."

Alonso kam nicht über Rang 14 hinaus und verpasste damit einmal mehr die Punkteränge. (Die Fahrerwertung im Überblick)

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