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München - Sebastian Vettel hat beim Sotschi-GP kurz nach dem Start Pech. Danach wird er von Ferrari als Leclerc-Helfer benutzt. Der Deutsche spricht über die Rolle.

Die Laune von Sebastian Vettel war auch schon einmal besser.

Nach Platz 13 beim Großen Preis von Russland musste der Ferrari-Pilot erklären, warum es bei ihm nicht lief und sein Teamkollege Charles Leclerc als Sechster zumindest ein achtbares Ergebnis für die Scuderia erzielen konnte.

"Ich hatte keine gute erste Runde, konnte nicht profitieren. Dann war ich festgesteckt im Verkehr und habe mir wohl die Reifen ruiniert. Da war nicht mehr zu holen", haderte Vettel mit dem Beginn des Rennens.

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Dabei war sein Start gar nicht so schlecht - doch dann musste Vettel dem gecrashten McLaren-Piloten Carlos Sainz ausweichen und verlor dadurch wieder zwei Positionen. 

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Ferrari bremst Vettel aus

Für Vettel war das Rennen zu diesem Zeitpunkt beinahe schon wieder gelaufen, eine Entscheidung vom Ferrari-Kommandostand besiegelte sein Schicksal schließlich endgültig. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

"Es war zu dem Zeitpunkt klar, dass ich draußen gelassen wurde, um die beiden Renault einzubremsen. Das hat mir natürlich nicht geholfen. Wir hätten vielleicht noch einen Punkt mitnehmen können, aber das ändert jetzt auch nicht viel", sagte Vettel.

Der viermalige Weltmeister wurde von der Scuderia dazu benutzt, die Renault-Piloten aufzuhalten, damit sein Teamkollege Leclerc vor den französischen Wagen ins Ziel kommt.

Ganz ging der Plan zwar nicht auf, denn Daniel Ricciardo war dennoch zu schnell für den Monegassen - zumindest Esteban Ocon konnte Leclerc aber bis zum Schluss hinter sich halten.

Vettel: "Ich würde früher stoppen"

Vettel akzeptierte das Vorgehen seiner Crew, auch wenn er sich sicher war, dass ihm diese Entscheidung jegliche Chancen auf Punkte geraubt hatte.

"Ich würde früher stoppen. Ich glaube nicht, dass es Sinn gemacht hat, draußen zu bleiben, denn wir waren ziemlich langsam", sagte Vettel zur Ferrari-Strategie.

So konnte selbst die Aussicht auf sein Heim-Rennen am Nürburgring in zwei Wochen Vettels Laune kaum heben.

Zwar freute sich der Heppenheimer über die "Fans am Ring", fügte aber auch nüchtern hinzu: "Das Auto wird dasselbe sein wie hier. Also wird das auch kein leichtes Wochenende."

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