vergrößernverkleinern
Ott Tänak fliegt seinem dritten Titel in Deutschland entgegen
Ott Tänak fliegt seinem dritten Titel in Deutschland entgegen © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Ott Tänak ist drauf und dran, seinen dritten Titel bei der ADAC Rallye Deutschland klar zu machen. Der Spitzenreiter profitiert von Neuvilles Reifenschaden.

WM-Spitzenreiter Ott Tänak steht kurz vor dem Titel-Hattrick bei der ADAC Rallye Deutschland.

Nach seinen klaren Siegen 2017 und 2018 deutet sich vor dem Schlusstag am Sonntag dank eines Reifenschadens von Hauptkontrahent Thierry Neuville (Hyundai) der nächste souveräne Erfolg des Esten an.

Nach 15 von 19 Wertungsprüfungen hat der Toyota-Pilot ein ordentliches Polster von 32,4 Sekunden auf seinen Teamkollegen Kris Meeke (Nordirland). Dahinter rangiert mit dem Finnen Jari-Matti Latvala (41,8) ein weiterer Toyota.

Anzeige

"Ich hatte einen sauberen Tag", sagte Tänak: "Es war auf der Panzerplatte schwierig, alles zu vermeiden, aber ich habe alles getan, was ich konnte."

Der WM-Dritte Neuville kämpfte bis zur 13. Wertungsprüfung auf Augenhöhe mit Tänak um den Sieg, ehe der Belgier nach einem Reifenschaden auf der ersten Panzerplattenprüfung mit einem Zeitverlust von rund anderthalb Minuten auf Platz fünf zurückfiel.

Ogier rutscht nach Missgeschick ab

Dem sechsmaligen Weltmeister und aktuellen WM-Zweiten Sebastien Ogier (Frankreich/Citroen) unterlief beim zweiten Durchlauf auf dem Truppenübungsplatz Baumholder das gleiche Missgeschick, er rutschte von Rang vier auf acht ab.

Wegen des Pechs seiner ärgsten Konkurrenten könnte Tänak im Kampf um die Weltmeisterschaft fünf Läufe vor Saisonende bereits eine Vorentscheidung herbeiführen. 

Meistgelesene Artikel

Zwei deutsche Fahrer machten am Samstag mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) schob sich durch die Ausfälle seiner beiden ärgsten Kontrahenten in der zweitklassigen Fahrzeugkategorie WRC2 an die Spitze, Landsmann Marijan Griebel (Hahnweiler) sitzt dem 26-Jährigen mit 16,9 Sekunden Rückstand direkt im Nacken.

"Das ist ein guter Beweis dafür, dass es in Deutschland Rallyefahrer gibt, die auf höchstem Niveau mithalten können", sagte Griebel bereits am Nachmittag.

In der Gesamtwertung rangieren die beiden Skoda-Piloten nun auf den Plätzen 13 und 14.

Die endgültige Entscheidung der ADAC Rallye Deutschland fällt am Sonntag mit den letzten vier Etappen in den Weinbergen.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image