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Promi-Darts-WM: Wertlose 180 löst Ekstase aus

Wertlose 180 löst Ekstase aus

Gian van Veen versetzt das Publikum bei der Promi-Darts-WM mit einer 180 in Ekstase. Cathy Hummels sorgt wenig später ebenfalls für einen besonderen Moment.
Im Finale der Darts-WM 2026 verletzt sich Gian van Veen am Finger und blutet das Board voll. In der Satzpause wird das Board schließlich ausgetauscht.
Gian van Veen versetzt das Publikum bei der Promi-Darts-WM mit einer 180 in Ekstase. Cathy Hummels sorgt wenig später ebenfalls für einen besonderen Moment.

Kurioser Moment bei der Promi-Darts-WM: Gian van Veen hat absichtlich die erste 180 des Turniers geworfen, in dem Wissen, dass ihm diese keine Punkte einbringen wird.

Der WM-Finalist, der nach der Absage von Luke Littler gemeinsam mit Moderatorin Cathy Hummels im Team antritt, war mit 175 Punkten Rest an der Reihe.

Promi-Darts-WM: Nutzlose 180 von van Veen

Die ersten zwei Darts von van Veen landeten in der Triple-20 und so waren es noch 55 Punkte Rest. Das war dem Niederländer und den Fans in Bonn aber herzlich egal.

Weil im Turnier bislang noch keine 180 geworfen wurde, sehnten alle das erste Maximum des Events herbei. Und van Veen warf den letzten Dart in bester Showman-Manier in die Triple-20.

„No score!“ So war die Aufnahme zwar ungültig, wurde von den Fans dennoch in Form eines lautstarken Jubelsturms gefeiert. Auch van Veen konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Im Austragungsort, dem Maritim-Hotel in Bonn, wurde daraufhin der Klassiker „Chase the Sun“ von Planet Funk eingespielt.

Cathy Hummels checkt zum Sieg

Im zweiten Leg des Matches warf Nathan Aspinall für das gegnerische Team (spielt mit TV-Koch Alexander Kumptner) dann ebenfalls eine 180.

Van Veen konterte diese im dritten Leg mit einem weiteren Maximum - das dann auch zählen sollte. Hummels checkte schließlich auf der Single-12 zum Matchgewinn (2:1) und umarmte nach einigen ekstatischen Jubelsprüngen ihren Teampartner. „Sie macht einen fantastischen Job“, sagte van Veen im Siegerinterview beim übertragenden Sender ProSieben.

Im ersten Spiel des Turniers hatten Reiner Calmund und Martin Schindler gegen Joey Kelly und Michael van Gerwen das Nachsehen (1:2).