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Darts-WM: Gabriel Clemens scheitert in Runde drei an Jonny Clayton

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Darts-WM: Gabriel Clemens scheitert in Runde drei an Jonny Clayton

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Bittere Abreibung für Clemens

Bittere Abreibung für Clemens

Bei der PDC Darts-WM 2022 geht es nach Runde drei ohne deutsche Beteiligung weiter. Gabriel Clemens verabschiedet sich als letzter Deutscher gegen Jonny Clayton.
Jonny Clayton ist einer der WM-Favoriten - und warum, das zeigt er im Duell gegen die deutsche Nummer Eins. Gabriel Clemens kann nur kurz hoffen.
. SPORT1
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von SPORT1

Das war es mit den deutschen Darts-Träumereien im Ally Pally!

In der Abendsession der dritten Runde bei der Darts-WM 2022 (Darts-WM 2022 LIVE im TV auf SPORT1, im LIVESTREAM und im LIVETICKER) machte Jonny Clayton kurzen Prozess mit Gabriel Clemens und nahm den Deutschen mit einer bitteren 0:4-Pleite aus dem Turnier. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Darts-WM)

Zwar zeigte der „German Giant“ zwischenzeitlich starke Würfe, allein im zweiten Satz zauberte er einen Drei-Darts-Average von 103,14 Punkten ins Board - aber Clayton toppte das mit 115,04 Punkten. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Am Ende hatte Clemens, der insgesamt nur vier Legs gewinnen konnte, keine Chance gegen einen Clayton, der in dieser Saison in absoluter Weltklasseform ist. Im Achtelfinale trifft er nun auf den Bully Boy Michael Smith.

„Ich habe es genauso schwer erwartet“, erklärte er nach dem Match bei SPORT1. „Ich hatte einige Chance, diese aber nicht genutzt. Aber er hat einfach stark gespielt und absolut verdient gewonnen. In der Form ist er ein eindeutiger Favorit auf den Titel.“

Clayton brilliert trotz Schwächen auf Doppel

Der Waliser landete am Ende bei einem Drei-Darts-Average von 102,56 Punkten - und das, obwohl er zwischenzeitlich eine katastrophale Doppel-Quote an den Tag legte. Erst gegen Ende verbesserte er sich auch in dieser Rubrik und kam am Ende noch auf 37,5 Prozent.

Allerdings war diese zwischenzeitliche Schwäche der einzige Kritikpunkt an Claytons Spiel. Der Premier-League-Sieger 2021, der erstmals in seiner Karriere in einem WM-Achtelfinale steht, zauberte ganze siebenmal die 180 ins Board.

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Dazu kamen noch 25 Mal 140 oder mehr Punkte. Und selbst die 100-Punkte-Marke übertraf Clayton an diesem Abend 43 (!) Mal.

Einzig in Satz drei konnte „Gaga“ das Spiel offen gestalten und war mit einer 2:1-Legführung nahe dran am Satzgewinn. Allerdings hätte es im vierten Leg ein 170-Highfinish von Clemens gebraucht. Dass er dazu in der Lage ist, hat der Saarländer schon öfters in seiner Karriere bewiesen - allerdings nicht an diesem Abend.

Der dritte Satz hat Clemens gebrochen

Clayton checkte 40-Rest aus, wiederholte das im folgenden Leg erneut und stellte die Weichen so mit einer 3:0-Satzführung endgültig auf Sieg.

Damit war Clemens‘ Gegenwehr auch gebrochen. „Im dritten Satz hatte ich ihn zweimal gebreakt. Da hätte ich noch ein gutes Leg spielen müssen“, wusste er um seine Chance, aber Clayton war einfach zu stark: „Aber er spielt da einfach einen 12-Darter.“

Gabriel Clemens reagiert gefasst auf sein WM-Aus - gegen Jonny Clayton war die deutsche Nummer Eins praktisch chancenlos.
02:33
Clemens gefasst: "War wirklich verdammt schwierig"

Im vierten und letzten Satz kam der Deutsche nicht mehr in die Nähe, Clayton auf seinem Weg zum Sieg gefährden zu können.

Dennoch wollte sich der 38-Jährige nicht zu sehr über das Aus ärgern. „So eine Niederlage ist für mich besser zu verkraften. Er hat einfach gut gespielt und das muss man anerkennen. Wenn man gegen jemanden verliert, der auch nicht so gut spielet, ist das schwerer zu verarbeiten.“

Nun heißt es, sich neu aufzuraffen und „nächstes Jahr erneut angreifen.“

PDC Darts-WM 2022 - die Spiele der 3. Runde am Montag im Überblick:

3. Runde (Best of 7 Sets) - ab 13.30 Uhr:

Ross Smith (England) - Dirk van Duijvenbode (Niederlande) 3:4

Micheal Smith (England) - William O‘Connor (Irland) 4:2

Florian Hempel (Deutschland) - Raymond Smith (Australien) 1:4

3. Runde (Best of 7 Sets) - ab 20 Uhr:

James Wade (England) - Vincent van der Voort (Niederlande) Wegen Corona abgesagt

Gerwyn Price (Wales) - Kim Huybrechts (Belgien) 4:3

Jonny Clayton (Wales) - Gabriel Clemens (Deutschland) 4:0

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