Sein zweiter WM-Titel rückt immer näher! Luke Littler ist bei der Darts-WM 2026 ins Halbfinale eingezogen. Das 18 Jahre alte Wunderkind besiegte den Polen Krzysztof Ratajski in nur 33 Minuten und 44 Sekunden Nettospielzeit mit 5:0 in Sätzen.
Darts-WM: Luke Littler mit Machtdemonstration
Littler mit Machtdemonstration
Littler gewann den ersten Durchgang im Decider. Dabei checkte er den Big Fish - das mit 170 Punkten größtmögliche Finish im Darts - zum Satzgewinn. (Darts-WM vom 11. Dezember bis 3. Januar LIVE auf SPORT1)
Darts-WM: Littler begeistert Experten
Anschließend spielte Littler weiter groß auf, gewann sechs Legs in Folge und damit auch die nächsten beiden Sätze. Der junge Engländer war fortan kaum noch zu stoppen, scorte immer besser und glänzte mit weiteren Highfinishes.
„Er hat den Sport revolutioniert. Er hat ihn in andere Sphären gebracht. Ohne ihn hätte es die eine Million Pfund Preisgeld für den Sieger nicht gegeben“, merkte SPORT1-Experte Robert Marijanovic an.
Ratajski patzt auf die Doppel
Im vierten Satz vergab Ratajski im Decider einige Satzdarts auf die Doppel und wieder war Littler im entscheidenden Moment zur Stelle. „Er hatte wirklich die Chance, den Satz zu gewinnen“, sagte SPORT1-Kommentator Basti Schwele.
Auch das fünfte Set ging an Littler (3:1) - und damit auch das Match. Der Titelverteidiger verwandelte seinen ersten Matchdart auf der Doppel-10.
„The Nuke“ spielte letztlich 100,04 Punkte im Drei-Dart-Average und traf 55,6 Prozent seiner Würfe auf die Doppel. In der dritten Runde hatte Littler gegen Mensur Suljovic noch einen persönlichen WM-Rekord aufgestellt (107,09 Punkte). Dafür reichte es am Donnerstagabend nicht ganz.
„The Polish Eagle“ kam an seinem Geburtstag auf 96,75 Punkte im Average und war auf die Doppel zu 22,7 Prozent erfolgreich.
Buhrufe gegen Littler im Ally Pally
Littler wurde am Donnerstagabend unschön in Empfang genommen. Vor seinem Walk-on-Song „Greenlight“ von Pitbull waren lautstarke Buhrufe aus dem Publikum im Londoner Alexandra Palace zu vernehmen. Als das Spiel gegen Ratajski jedoch lief, hatte sich die Stimmung bereits gewendet. Von den Fans gab es Gesänge und Sprechchöre für „The Nuke“.
Im Halbfinale trifft Littler auf seinen Landsmann Ryan Searle. Dieser hatte sich in der Nachmittagssession gegen den Waliser Jonny Clayton durchgesetzt (5:2).