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TimKalation Kolumne #30: FIFA 23 macht vieles neu - aber auch vieles besser?

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TimKalation Kolumne #30: FIFA 23 macht vieles neu - aber auch vieles besser?

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TimKalation #30: FIFA 23 - alles besser?

TimKalation #30: FIFA 23 - alles besser?

In seiner neuen Kolumne spielt Tim gedanklich die spannendsten Neuerungen von FIFA 23 durch. Was wird gut, was enttäuscht und welche Überraschungen erwarten uns?
TimKalation erörtert die Neuerungen von FIFA 23
TimKalation erörtert die Neuerungen von FIFA 23
© SPORT1 / TimKalation

Viele Neuigkeiten – aber auch vieles neu?

Das sind sie nun also. Alle Neuigkeiten aus den Trailer-Häppchen, Pitch Notes und Deep Dives. Unterteilt in die verschiedenen Bereiche des Spiels, haben wir die letzten Wochen recht umfangreiche Einblicke in alle Neuerungen und Veränderungen von FIFA 23 bekommen. Was ist hängengeblieben?

Recht ähnlich wie jedes Jahr: Karrieremodus und Pro Clubs Freunden ist die Arbeit, die in ihre Modi gesteckt wurde, zu dürftig. Gameplay hört sich immer gut an, die Wahrheit liegt aber wunderbar floskelig (Neologismus nebenbei; kein Problem für die SPORT1-Kolumne!) auf dem Platz und kann erst bewertet werden, wenn wir endlich selbst Hand an die Controller bekommen. Und Ultimate Team? Die meist erwarteten Neuigkeiten jedes Jahr und so auch dieses. Neue Spielmodi? Änderungen an den Packs? Den Finals? Der Qualifikation dafür? Fairere Belohnungen? Aktives Vorgehen gegen Nerv raubende 0:0 Quitter?

FIFA 23: FUT Moments

Schauen wir es uns mal an. Mit „FUT Moments“ erhält ein neuer Spielmodus Einzug in Ultimate Team. Singleplayer; also gegen die CPU wie bei Squad Battles muss man fest definierte Aufgaben wie „Schieße ein Tor“, „Passe fünfmal den Ball“ oder „Triff von außerhalb des Strafraums“ etc. erledigen. Diese Aufgaben haben meistens auch ein Zeitlimit. Interessant ist, dass man mitten ins Spiel geworfen wird. Es kann also sein, dass man „Gewinne das Spiel“ erfüllen soll und startet in der 80. Minute, während man in Ballbesitz einen Angriff vollzieht. Je schwieriger die Aufgabe, desto höher die Belohnung. Diese Belohnung erhält man in Form von Sternen, welche man sammeln und aufbewahren kann. Und somit seinen Vorrat an Sternen über die Zeit immer weiter ausbauen. Wenn man dann möchte, kann man in einem speziellen Shop diese Sterne beispielsweise gegen Packs tauschen. Oder später gegen spezielle Spieler. Allgemeine Reaktion war im ersten Moment eine gewisse Enttäuschung, dass dieser Modus gegen die CPU gespielt wird. Aber mit zunehmender Betrachtung des Modus stellte sich eine positive Haltung ein. Dieser Modus verspricht eine kurzweilige und spaßige Angelegenheit werden zu können. Wenn Aufwand und Ertrag in Form von Belohnungen letztlich fair sind, ist es eine gute Neuerung.

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Chemiesystem runderneuert – zum Besseren?

Die zweite und besonders bemerkenswerte Neuigkeit ist das komplett überarbeitete Chemiesystem. Im Übrigen auch die meiner Meinung nach wichtigste und einschneidendste Änderung dieses Jahr. Das bisherige System, wo Spieler bis zu 10 Chemiepunkte, abhängig von ihren Mitspielern, erhalten konnten, hat ausgedient. In Zukunft kann ein Spieler nur noch 0 bis 3 Chemiepunkte haben. Bei 0 Chemie hat der Spieler nur seine Basiswerte ohne Chemiestil, geht jedoch nicht mehr in negative Bereiche. Der Malus für 0 Chemie entfällt also künftig. Wichtig zu beachten ist, dass der Spieler auch nicht den Bonus des Standardstils „Basic“ bekommt. Der Spieler spielt sich also so wie beispielsweise im Anstoß-Modus außerhalb von Ultimate Team. Von 1 bis 3 Chemiepunkten steigt dann sukzessive der Mehrwert und Bonus des vergebenen Chemiestils. Details dazu möchte EA SPORTS zu einem späteren Zeitpunkt nachliefern.

Wie bekommt man denn nun diese Punkte? So wie bisher über gleiche Nation, Liga oder Verein. Hat man, egal wo in der ersten 11 der Mannschaft, eine bestimmte Anzahl gleicher Nationen, Ligen oder eben Vereine, erhalten diese Spieler Chemiepunkte. Details können dem Artikel von EA SPORTS entnommen werden. Auch neu ist, dass Spieler inzwischen eine Hauptposition haben; wie zum Beispiel Stürmer. Und dazu dann je nach Position meist eine bis drei Nebenpositionen. Der Stürmer kann dann beispielsweise auch als Mittelstürmer oder linker Flügel eingesetzt werden. Umgewandelt wird er mittels der neuen Positionswechsel-Karte, welche einen dann immer zwischen den Haupt- und Nebenpositionen wechseln lässt. Konkrete Positionswechsel von einer zur anderen Position, mit denen man einen Stürmer runter bis ins defensive Mittelfeld umformen konnte, gibt es in Zukunft nicht mehr. Das Besondere ist, die Spieler sind nur Teil des Chemiesystems, wenn sie auf der korrekten Position spielen. Lässt man einen Stürmer in der Innenverteidigung starten, bekommt er zwar keinen Malus, partizipiert aber nicht mehr an Spielern derselben Liga etc. und trägt auch nicht zu deren Gesamtanzahl bei. Somit muss man auch die gewählte Formation besonders beachten.

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Alles etwas kompliziert, um es in schwungvolle Worte zu fassen. Aber wenn man es sich in Ruhe ansieht und gedanklich ein wenig durchspielt, ist es nicht schwierig. Dennoch wird es interessant zu sehen sein, wie es den Teamaufbau und die Marktpreise der Spieler beeinflusst. Ein sehr frisches und neues Prinzip, was einen guten Schwung in das in die Jahre gekommene Chemiesystem von Ultimate Team bringt.

Neuerungen wie erweiterte Möglichkeiten sein Stadion zu individualisieren oder andere Nebensächlichkeiten lasse ich unkommentiert. Alles nett, aber letztlich nicht wichtig.

Was gibt es sonst noch? Die alljährliche Vorfreude, gepaart mit Skepsis und Sorge, ob das neue FIFA denn auch gut wird. Manch einer sträubt sich noch vorzubestellen, andere schwören sich dieses Jahr, aber wirklich auf FIFA zu verzichten und die meisten anderen bestellen vor und freuen sich auf die beste Zeit des Jahres; den Start!

Ich freue mich auch und besonders auf die Zeit mit Euch im Stream, wenn wir alles analysieren und einander helfen.

Passt auf Euch auf und lasst es Euch gut gehen!

Euer Tim


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