Rund um den Klub tobt längst das große Thema Aufstieg in die Bundesliga. Nur im Verein selbst wird dieses Wort konsequent gemieden. Nach außen. Intern dürfte jedem klar sein, worum es geht. Diese Zurückhaltung ist nachvollziehbar – und bislang sind die Schalker damit gut gefahren. Doch als stilles Versprechen dürfte das Ziel Aufstieg Spielern wie Edin Dzeko, Kevin Müller und nun auch Dejan Ljubicic längst serviert worden sein.
2. Bundesliga: Schalke geht All In
Meinung: Schalke geht All In
Der Reiz ist offensichtlich: einen schlafenden Riesen mit Wucht zurück ins Oberhaus zu führen – und dabei selbst zu Vereinshelden zu werden. Die Verpflichtungen zeigen unmissverständlich, was niemand laut sagen will: Schalke will es jetzt unbedingt.
Schalke landet drei Coups auf dem Transfermarkt
Ein Coup jagt derzeit den nächsten. Der Königs-Transfer ist zweifelsohne Edin Dzeko. Das zeigt allein schon die Reaktion der Fans, die ihn in der Hierarchie der Schalker Transfers in einem Atemzug mit Raul nennen.
Ja, der Stürmer wird im März 40 Jahre alt. Und trotzdem: Von Altersträgheit ist bei ihm rein gar nichts zu sehen. Nach seiner Einwechslung am Wochenende gegen Kaiserslautern (2:2) stellte er seine unfassbaren Torjägerqualitäten prompt unter Beweis, erzielte sehenswert den Anschlusstreffer – und zündete damit die Veltins-Arena samt ohnehin maximal euphorischer Fans an. Selbst sein ehemaliger City-Mitspieler und heutiger Bayern-Trainer Vincent Kompany erinnerte sich an die Bedeutung des Angreifers für die damalige Mannschaft und sagte genau das voraus, was Dzeko Stunden später eindrucksvoll bestätigte: ‚“Man verlernt nie, wie man Tore macht“.
Mit Kevin Müller dürfte Schalke zudem die wohl beste Nummer zwei der Liga im Kader haben. Sollte sich Erfolgsgarant Loris Karius tatsächlich verletzen, stünde bereits eine Top-Lösung parat. Und auch Dejan Ljubicic bringt ein Niveau mit, das durchaus für Klubs aus der Bundesliga interessant wäre.
Schalke geht All in
Dzeko und Müller kamen ablösefrei, werden aber dennoch ein ordentliches Sümmchen verdienen. Auch wenn Schalkes Sportvorstand Frank Baumann betonte, dass es dem Bosnier nie ums Geld gegangen sei: „Wir haben gesagt, dass unser Budget eingeschränkt ist.“ Mit Blick auf das Grundgehalt gehört Dzeko nicht zu den Spitzenverdienern, im Falle eines Aufstiegs winkt beiden Neuzugängen jedoch ein Bonus, der ein „vielleicht größer ausfällt als bei anderen“, so Baumann.
Für Ljubicic legen die Schalker mindestens 750.000 Euro Ablöse auf den Tisch, mit Bonuszahlungen am Ende wohl noch deutlich mehr. Würde Schalke sportlich nicht genau dort stehen, wo sie aktuell stehen, hätte der finanziell weiterhin angespannte Klub diese Summe vermutlich nicht investiert. Diese Verpflichtungen sprechen eine klare Sprache: Schalke will auf Teufel komm raus wieder dahin, wo sie hingehören – in die Bundesliga. Auch wenn das weiterhin niemand so recht nach außen kommunizieren will.
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