Anzeige
Home>Fußball>

FC Bayern: Was ein Transfer von Sadio Mané für Leroy Sané bedeuten würde

Fußball>

FC Bayern: Was ein Transfer von Sadio Mané für Leroy Sané bedeuten würde

Anzeige
Anzeige

Lewandowski-Poker: Profitiert Sané?

Lewandowski-Poker: Profitiert Sané?

Der FC Bayern steht vor einer Verpflichtung von Sadio Mané. Welche Auswirkungen hat der nahende Transfer des Liverpool-Stars auf Leroy Sané?
Nachdem Leroy Sané in den ersten beiden Nations League spielen nicht überzeugen konnte, saß er gegen Ungarn nur auf der Bank. Nun äußert sich DFB-Direktor Oliver Bierhoff
Kerry Hau
Kerry Hau

Die Einkaufstour von Hasan Salihamidzic geht weiter!

Nach den Verpflichtungen der Ajax-Spieler Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch will der Sportvorstand des FC Bayern den Deal mit Liverpool-Star Sadio Mané schnellstmöglich unter Dach und Fach bringen – nach SPORT1-Informationen am liebsten noch in dieser Woche.

Es wäre ein Statement-Transfer, ein Fingerzeig an die Konkurrenz wie auch an die eigene Mannschaft. Denn Mané würde die Offensive des Rekordmeisters kräftig durchwirbeln – und zwar nicht nur, weil er vorne auf nahezu allen Positionen spielen kann. (Senegals-Trainer rät Mané zu Bayern)

Der Poker zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool um Sadio Mané sorgt bei Spartak Moskau offenbar für Belustigung. Der Verein reagiert mit einem absurden Tweet auf den möglichen Transfer.
00:46
Wegen Sadio Mané: Spartak Moskau scherzt über den FC Bayern München

Der 30-Jährige soll eine Anführer-Rolle einnehmen und könnte im Falle eines weiterhin möglichen Abgangs von Weltfußballer Robert Lewandowski in der Hierarchie sogar zum wichtigsten Offensiv-Star neben Kingsley Coman und Thomas Müller aufsteigen.

Lesen Sie auch

Sanés wechselvolle Bilanz bei den Bayern

Klar ist auch: Der Mané-Transfer wäre nicht unbedingt ein Vertrauensvotum für Leroy Sané. In dem deutschen Nationalspieler sahen die Verantwortlichen den Offensiv-Leader der Zukunft, als sie 2020 rund 60 Millionen Euro für ihn an Manchester City überwiesen und ihn mit einem hoch dotierten Fünfjahresvertrag mit einem Gehalt von deutlich über 15 Millionen Euro brutto pro Jahr ausstatteten. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Seither kam Sané in 89 Spielen auf 51 Scorerpunkte (24 Tore, 27 Assists). Zahlen, über die niemand meckern kann. Allerdings präsentierte er sich selten konstant auf Top-Niveau und tauchte gerade in der wichtigen Saisonphase ab.

Das registrierten sowohl Verantwortliche als auch Trainerteam – und kamen spätestens nach dem Aus in der Champions League zu der Ansicht, vorne noch etwas machen zu müssen.

Mané soll also nicht nur kommen, weil Lewandowski wegwill und Serge Gnabry mit seiner Vertragsverlängerung zögert. Sondern auch, weil die Bayern nicht mit Sané zufrieden sind.

Blüht Sané im Schatten von Mané auf?

Salihamidzic sagte Ende April bei Sky über den 26-Jährigen: „Er ist ein unglaublich talentierter Mann, der alles hat. Aber jetzt muss er kommen.“

Sanés Probezeit ist vorbei! Die sportliche Leitung erwartet, dass bei dem Ex-Schalker in der neuen Saison endlich der Knoten platzt und er das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlt.

Ein Verkauf ist nach SPORT1-Informationen kein Thema, der Glaube an Sané – gerade nach dessen starken Leistungen im vergangenen Herbst – weiterhin da. Möglicherweise, und diese Hoffnung schwingt auch bei den Bossen mit, kann er im Schatten von Mané befreiter aufspielen und den hohen Erwartungen mehr gerecht werden als bisher. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Keine Harmonie mit Lewandowski

Ein Lewandowski-Verkauf könnte dazu übrigens ebenfalls beitragen. Wie SPORT1 aus dem Umfeld der Bayern-Mannschaft erfuhr, zählte Sané zu den Spielern, die sich speziell im Laufe der Rückrunde genervt von dem zunehmend egoistischem Verhalten des Polen zeigten und nicht mehr gut mit ihm auf dem Platz harmonierten.

So soll Sané seinem Empfinden nach sowohl in Trainingseinheiten als auch bei Spielen zu selten von Lewandowski angespielt worden sein – und dies auch zum Ausdruck gebracht haben.

Dennoch: In die richtige Spur finden muss der 26-Jährige in erster Linie selbst – unabhängig davon, wer an seiner Seite spielt.