Nationalspielerin Giulia Gwinn hat sich erstmals zu ihrem TV-Auftritt bei ‚Wetten, dass..?‘ geäußert. Damals hatte sie Moderator Thomas Gottschalk fälschlicherweise mehrfach als Giuliana angesprochen, obwohl sie eines der Gesichter des Frauenfußballs in Deutschland ist.
FC Bayern: Giulia Gwinn reagiert auf Gottschalk-Panne bei Wetten Dass
Gottschalk-Panne: Bayern-Star reagiert
„Thomas Gottschalk hat mir einen neuen Spitznamen verpasst. Wenn mich jetzt jemand foppen will, werde ich Giuliana genannt“, sagte sie der Bild am Sonntag und zeigte sich sehr versöhnlich.
„Im Ernst: Auch wenn die Situation im ersten Moment seltsam war, habe ich es mit Humor genommen. Auch weil der Abend für mich so besonders war: In dieser bekannten Sendung zu sein, ist etwas Großes. Und dazu fand sie in meiner Heimatstadt Friedrichshafen statt. Für mich ist und bleibt Thomas Gottschalk eine TV-Legende.“
Bayern-Star Gwinn freut sich über „Meilenstein“
Dem zurückliegenden Jahr misst Gwinn für die Entwicklung des Frauenfußballs derweil eine große Bedeutung bei.
„Es war ein Meilenstein“, sagte die 23-Jährige der Bild am Sonntag. Nach zuletzt eher weniger erfolgreichen Jahren „haben wir es dieses Mal gerockt, der Funke ist übergesprungen. Diese EM hat den Motor für den Frauenfußball gezündet.“ (Gwinn erklärt Comeback-Plan)
Endlich habe man es geschafft, "die Euphorie und Aufmerksamkeit von einem großen Turnier auch in den Alltag, also in die Liga, zu bringen", sagte Gwinn, die derzeit wegen eines Kreuzbandrisses pausiert. Während der ersten zehn Spieltage in der Bundesliga strömten bereits mehr Menschen in die Stadien als in der gesamten Rekordsaison 2013/2014. "Wir haben den Frauenfußball auf ein neues Level gehoben", sagte die Außenspielerin von Bayern München und bezeichnete die Zahlen als "Durchbruch".
Frauen-EM: Mehr als nur ein Sommermärchen
Die EM sei nicht nur ein "Sommermärchen" gewesen, sondern ein "Game-Changer. Die Leute bleiben bei uns nicht nur für den Moment, sondern dauerhaft am Ball", erklärte Gwinn. Auch abseits der Top-Spiele kämen mehr Fans zu den Spielen.
Für die Zukunft hofft sie, dass „mehr Spiele in großen Stadien ausgetragen werden“ und in allen Vereinen „echte Profis“ sind.
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mit Sport-Informations-Dienst (SID)