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Abrechnung von Ex-PSG-Profi Bruno Rodriguez nach Amputation: „Man behandelte mich wie ein Stück Fleisch“

Abrechnung nach Albtraum-OP

Ein Jahr nach seiner Bein-Amputation verurteilt Bruno Rodriguez das Fußball-Business. Bei seiner Kritik nimmt der Ex-PSG-Profi seine ehemaligen Vereine heftig ins Visier.
Die als seriös bekannte französische Zeitschrift L‘Équipe hat die vermeintlichen Gehälter der Spieler aller Klubs der Ligue 1 veröffentlicht.
Ein Jahr nach seiner Bein-Amputation verurteilt Bruno Rodriguez das Fußball-Business. Bei seiner Kritik nimmt der Ex-PSG-Profi seine ehemaligen Vereine heftig ins Visier.

Diese Anschuldigungen haben es in sich!

Ein Jahr nach seiner Bein-Amputation aufgrund anhaltender und nicht mehr behandelbarer Knöchelschmerzen hat der frühere französische Profi Bruno Rodriguez mit dem Fußball-Business abgerechnet.

Adressat seiner Vorwürfe sind seine ehemaligen Vereine - konkrete Klubs oder Namen nennt der heute 50-Jährige, der in seiner Karriere u.a. für Paris Saint-Germain, Lens, Bastia und Metz gespielt hatte, aber nicht.

Trotz heftiger Schmerzen habe er sich immer wieder fitspritzen lassen, um spielen zu können, erklärte Rodriguez der Times: „Wenn mir gesagt worden wäre, dass dies gefährlich für meine Gesundheit ist, hätte ich nicht gespielt.“

„Man behandelte mich wie ein Stück Fleisch“

„Ich war jung, also spielte ich durch den Schmerz. Ich hätte als Mensch behandelt werden sollen. Doch man behandelte mich wie ein Stück Fleisch“, fügte der einstige Stürmer an.

Rodriguez verurteilte, ihm habe niemand gesagt habe, dass es genug sei - niemand habe zudem an sein Leben nach der Karriere gedacht habe: „Es ging immer nur darum, dass andere sich Geld in die eigene Tasche stecken können.“

Er verstehe zwar, dass für die Klubs „viel auf dem Spiel steht, aber ich finde es schrecklich“,

Rodriguez ergänzte, er habe seit seinem Karriereende im Alter von 33 Jahren „jeden Tag gelitten. Meine Frau kann das unterschreiben.“

Erst infolge der Amputation führt Rodriguez, der 234 Spiele in der Ligue 1 absolviert hatte, wieder ein Leben ohne Schmerzen: „Ich habe meiner Frau, meinen Kindern und Freunden ein Video geschickt, in dem ich zum ersten Mal gehe. Ich war so glücklich.“