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Müller mit Bayern-These zu Ronaldo

Müller mit Bayern-These zu Ronaldo

Cristiano Ronaldo soll 2022 dem FC Bayern München angeboten worden sein. Thomas Müller hätte sich CR7 beim Rekordmeister durchaus vorstellen können.
Mit den Vancouver Whitecaps erreichte Thomas Müller in seiner ersten MLS-Saison direkt das Finale - und hat noch viel vor. Außerdem verrät er, wie er den FC Bayern noch verfolgt und was er seinem Ex-Klub in dieser Saison zutraut.
Cristiano Ronaldo soll 2022 dem FC Bayern München angeboten worden sein. Thomas Müller hätte sich CR7 beim Rekordmeister durchaus vorstellen können.

In der Vergangenheit wurde über einen möglichen Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München spekuliert. Nun hat Thomas Müller seine Gedanken zu diesem Szenario geteilt.

„Ronaldo bei Bayern hätte sportlich funktionieren können. Zu dem Zeitpunkt war er schon der reine Torjäger und hätte mit Sicherheit seine Tore gemacht“, erklärte der heutige MLS-Fußballer im Gespräch mit der Sport Bild.

Unter dem aktuellen Trainer der Bayern, Vincent Kompany, hätte der Portugiese laut Müller allerdings schlechte Karten gehabt.

Müller: „Unter Kompany hätte es wohl nicht funktioniert“

„Ob er sich auch in die Mannschaft und den Spielstil hätte integrieren können, wäre auf den Trainer angekommen. Sagen wir mal so: Unter dem Spielstil von Kompany hätte es wohl nicht funktioniert, weil da elf Mann in beide Spielrichtungen füreinander arbeiten“, führte Müller aus.

Ronaldo soll 2022 – als seine Zeit bei Manchester United zu Ende ging – über sein Management Interesse an einem Wechsel zum FC Bayern signalisiert haben. So soll es dem Vernehmen nach sogar zu einem Treffen zwischen dem damaligen Bayern-Sportvorstand Oliver Kahn und Ronaldo-Berater Jorge Mendes gekommen sein.

Letztlich kam ein Transfer zum Rekordmeister aber nie zustande. Ronaldo geht stattdessen seit 2023 für den saudischen Klub Al-Nassr auf Torejagd.

„Cristianos Körpersprache eher fragwürdig“

Auf die Frage, ob Müller gerne mit Ronaldo zusammengespielt hätte, antwortete der 36-Jährige zwiespältig.

„Ich habe gehört, dass Cristiano außerhalb des Platzes ein sehr guter Teammate sein soll. Auf dem Platz fand ich Cristianos Körpersprache dagegen eher fragwürdig“, meinte Müller, der den FC Bayern im vergangenen Sommer nach Ablauf seines Vertrags verlassen hatte.