In der Vergangenheit wurde über einen möglichen Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München spekuliert. Nun hat Thomas Müller seine Gedanken zu diesem Szenario geteilt.
Müller mit Bayern-These zu Ronaldo
Müller mit Bayern-These zu Ronaldo
„Ronaldo bei Bayern hätte sportlich funktionieren können. Zu dem Zeitpunkt war er schon der reine Torjäger und hätte mit Sicherheit seine Tore gemacht“, erklärte der heutige MLS-Fußballer im Gespräch mit der Sport Bild.
Unter dem aktuellen Trainer der Bayern, Vincent Kompany, hätte der Portugiese laut Müller allerdings schlechte Karten gehabt.
Müller: „Unter Kompany hätte es wohl nicht funktioniert“
„Ob er sich auch in die Mannschaft und den Spielstil hätte integrieren können, wäre auf den Trainer angekommen. Sagen wir mal so: Unter dem Spielstil von Kompany hätte es wohl nicht funktioniert, weil da elf Mann in beide Spielrichtungen füreinander arbeiten“, führte Müller aus.
Ronaldo soll 2022 – als seine Zeit bei Manchester United zu Ende ging – über sein Management Interesse an einem Wechsel zum FC Bayern signalisiert haben. So soll es dem Vernehmen nach sogar zu einem Treffen zwischen dem damaligen Bayern-Sportvorstand Oliver Kahn und Ronaldo-Berater Jorge Mendes gekommen sein.
Letztlich kam ein Transfer zum Rekordmeister aber nie zustande. Ronaldo geht stattdessen seit 2023 für den saudischen Klub Al-Nassr auf Torejagd.
„Cristianos Körpersprache eher fragwürdig“
Auf die Frage, ob Müller gerne mit Ronaldo zusammengespielt hätte, antwortete der 36-Jährige zwiespältig.
„Ich habe gehört, dass Cristiano außerhalb des Platzes ein sehr guter Teammate sein soll. Auf dem Platz fand ich Cristianos Körpersprache dagegen eher fragwürdig“, meinte Müller, der den FC Bayern im vergangenen Sommer nach Ablauf seines Vertrags verlassen hatte.