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BVB: Dan-Axel Zagadou steht nach Akanji-Ausfall im Fokus und spielt um neuen Vertrag

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BVB: Dan-Axel Zagadou steht nach Akanji-Ausfall im Fokus und spielt um neuen Vertrag

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Zagadou kämpft um BVB-Zukunft

Zagadou kämpft um BVB-Zukunft

Nach langer Leidenszeit ist Dan-Axel Zagadou bei Borussia Dortmund wieder voll zurück. Nun spielt der Franzose auch um seine langfristige Zukunft beim BVB.
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss seine letzten Spiele des Jahres ohne Innenverteidiger Manuel Akanji bestreiten.
Felix Kunkel
Felix Kunkel
Patrick Berger
Patrick Berger

Borussia Dortmund ist wieder einmal vom Verletzungspech betroffen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Innenverteidiger Manuel Akanji hat sich in der vergangenen Woche einem Eingriff am Knie unterziehen müssen und fällt für die restlichen Partien des Jahres aus.

Wer wird den Schweizer in den kommenden Wochen ersetzen? Leihspieler Marin Pongracic wusste in seinen bisherigen Einsätzen nicht vollends zu überzeugen. Denkbar ist auch, dass Emre Can erneut in die Innenverteidigung beordert wird. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zudem könnte Mats Hummels nach zuletzt kräftezehrenden Spielen eigentlich eine Pause gebrauchen, ist aber zu wichtig für den BVB. Beim 5:0-Sieg in der Champions League gegen Besiktas fand der Abwehrchef die richtige Antwort auf seinen schwachen Auftritt gegen den FC Bayern. Dennoch zeigt ihm sein Körper immer öfter die Grenzen auf.

BVB: Zagadou feiert solides Startelf-Comeback

Schlägt nun die Stunde von Dan-Axel Zagadou?

Der Franzose stand am Dienstagabend gegen Besiktas zum ersten Mal seit dem 6. März wieder in der Startelf. Anfang November hatte der BVB-Verteidiger mit einem Kurzeinsatz sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause gefeiert. Es folgten durchwachsene Kurzeinsätze gegen Sporting und Wolfsburg. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Doch gegen Besiktas machte Zagadou seine Sache ganz ordentlich. Als Akanji-Ersatz verteidigte er im letzten CL-Gruppenspiel solide, wurde allerdings auch kaum gefordert und erhielt die SPORT1-Note 3. Unabhängig davon war der Startelfeinsatz ein Lichtblick nach langer Leidenszeit für den 22-Jährigen.

Zagadou durch Verletzungen immer wieder ausgebremst

In seiner noch jungen Karriere blickt Zagadou bereits auf zahlreiche Zwangspausen zurück. Nach diversen Muskelverletzungen erlitt der Verteidiger zuletzt immer wieder schwere Blessuren am Knie.

Die lange Krankenakte von Zagadou sorgte dafür, dass der ehemalige U21-Nationalspieler in der vorherigen Spielzeit nur neun Bundesliga-Partien bestreiten konnte.

BVB-Trainer Marco Rose wird froh sein, mit Zagadou nun wieder eine zusätzliche Option zur Verfügung zu haben. Dabei birgt das für den Abwehrmann nicht nur die Chance, sich für weitere Einsätze zu empfehlen - Zagadou kämpft auch um seine langfristige Zukunft in Dortmund. Das aktuelle Arbeitspapier des Franzosen endet im Sommer 2022.

Nach SPORT1-Informationen können sich der BVB und Zagadou selbst eine Verlängerung vorstellen. Allerdings wird der Klub nun erstmal abwarten, wie sich die kommenden Wochen und Monate entwickeln.

Dass Zagadou starke Anlagen besitzt, bewies er schon in seiner Anfangszeit beim BVB. Mit seiner Größe von 1,96 Meter ist der wuchtige Innenverteidiger Spezialist im Luftzweikampf. Aber auch nach vorne kann der Linksfuß mit seinem ruhigen und zielorientierten Aufbauspiel Akzente setzen.

Entscheidende Wochen für Zagadou

Der endgültigen Durchbruch in Dortmund war Zagadou bislang jedoch noch nicht vergönnt. Vom Status eines Stammspielers oder Leistungsträgers war er seit seinem Wechsel 2017 von PSG stets weit entfernt.

Deshalb zählt es jetzt umso mehr, dass Zagadou seine Qualitäten wieder abruft und Flüchtigkeitsfehler vermeidet. Dann könnte er die Schwarz-Gelben von einer langfristigen Zusammenarbeit überzeugen. Zusätzlich muss Zagadou hoffen, dass er von weiteren körperlichen Rückschlägen verschont bleibt.

Allemal handelt es sich um richtungsweisende Wochen, vor denen Zagadou steht. Zumal der BVB laut der Sport Bild angeblich Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) und Niklas Stark (Hertha BSC) als potenzielle Neuzugänge für die Defensive ins Visier genommen hat.

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