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Hertha BSC mit Horrorbilanz! So schlimm steht's im Bundesliga-Abstiegskampf

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Hertha BSC mit Horrorbilanz! So schlimm steht's im Bundesliga-Abstiegskampf

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So schlimm steht‘s um die Hertha

Hertha BSC kassiert mit dem deutlichen 0:3 beim SC Freiburg den nächsten Dämpfer. Tayfun Korkuts Bilanz ist erschreckend, die Tabellensituation alarmierend - und jetzt werden die Berliner auch noch vom Pech verfolgt.
Die Krise bei der Hertha wird immer größer. Nach der Kritik von Investor Windhorst verschlimmert sich zusätzlich die sportliche Krise. Fredi Bobic hält dennoch weiter an Trainer Tayfun Korkut fest.
fkunkel
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Hertha BSC steckt immer tiefer im Abstiegskampf der Bundesliga fest. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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Die Hauptstädter haben eine regelrechte Horrorbilanz vorzuweisen: In diesem Jahr gelang dem Team von Trainer Tayfun Korkut noch kein Sieg!

Mit einem Torverhältnis von 5:19 und gerade einmal zwei Punkten aus sieben Partien dürften bei der Hertha längst die Alarmglocken schrillen.

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Auch am Samstagnachmittag kassierte der Klub beim 0:3 beim SC Freiburg eine deutliche Niederlage. Sollte am Sonntag der FC Augsburg gegen Borussia Dortmund gewinnen (Bundesliga: FC Augsburg - Borussia Dortmund, So. ab 17.30 Uhr im LIVETICKER), stünde die Hertha am Ende des Spieltags sogar auf dem Relegationsplatz! (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Korkut-Bilanz bei der Hertha: Schlechter als Dárdai

Dabei hatten sich die Berliner Bosse nach Platz 14 im Vorjahr auf eine ruhigere Spielzeit eingestellt. Sportdirektor Arne Friedrich prophezeite im Sommer 2021 „eine Saison der Stabilität“. Doch von diesem Ziel ist die Hertha weit entfernt.

Auch mit Trainer Korkut gelang dem Bundesligisten bisher nicht die Wende. Mehr noch: Der 47-Jährige besitzt sogar eine noch schlechtere Bilanz als Vorgänger Pál Dárdai. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Unter Korkut holten die Berliner in der Bundesliga im Schnitt nur 0,82 Punkte pro Spiel. Mit Dárdai waren es in dieser Saison immerhin noch 1,08 gewesen.

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Erschwerend kommt hinzu, dass die Hertha derzeit offenbar vom Pech verfolgt wird. Eigentlich konnte das Team gegen Freiburg ordentlich mithalten - doch am Ende stand es wieder ohne Punkte da. Ein Grund dafür war sicherlich auch die vorherrschende Personal-Not der Herthaner.

Hertha BSC auch beim SC Freiburg personell gebeutelt

Bereits gegen Leipzig (1:6) hatte die Alte Dame coronabedingt auf acht Spieler verzichten müssen. Nun musste aufgrund der angespannten personellen Situation mit Marcel Lotka sogar der fünfte (!) Torwart in der Keeper-Hierarchie der Hertha in den Kasten. Der 20-Jährige feierte so überraschend sein Bundesliga-Debüt.

Auch in der Abwehr war Korkut zum Umbau gezwungen. Niklas Stark (Corona), Marc-Oliver Kempf (Rot-Sperre) und Marton Dárdai (Sprunggelenk) standen allesamt nicht zur Verfügung. Dafür lief Dedryck Boyata nach vierwöchiger Verletzungspause direkt wieder von Beginn an auf.

In der 68. Minute verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Youngster Linus Gechter am Oberschenkel. Für ihn kam U23-Spieler Cimo Röcker in die Partie - und feierte ebenfalls sein Debüt im Fußball-Oberhaus.

Tayfun Korkut sauer nach strittiger Elfmeter-Szene für den SC Freiburg
01:35
"Darf man nicht geben!" Korkut sauer nach strittigem Elfmeter

Zuvor war die Hertha bereits früh auf die Verliererstraße geraten, als Freiburgs Roland Sallai in der 11. Minute im Duell mit Gechter im Strafraum fiel und Schiedsrichter Sven Jablonski auf den Elfmeterpunkt zeigte - eine umstrittene Entscheidung.

Grifo: „Tut mir für Hertha leid“

Sogar der Gegner äußerte schon Mitleid mit den kriselnden Berlinern - zumindest in Bezug auf die Elfmeterszene. Vincenzo Grifo, der eiskalt zum 1:0 verwandelte, sagte über den Strafstoß: „Das tut mir für Hertha leid. Den muss man nicht geben.“

Hertha-Boss Fredi Bobic, der am Sonntag ab 11 Uhr zu Gast im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 ist, sprach von einem „brutalen“ Ergebnis gegen Freiburg. „Wir haben gute Chancen herausgespielt, aber die Tore nicht gemacht. Am Ende gibt es zwei Gurken, die aus dem Zufall entstehen. Wir müssen es nehmen, wie es ist, und dranbleiben.“

Anderenfalls droht am Saisonende der bittere und nie erwartete Gang in Liga zwei.

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