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BVB: Fixpunkt oder Edeljoker - was passiert mit Mats Hummels?

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BVB: Fixpunkt oder Edeljoker - was passiert mit Mats Hummels?

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Springt Terzic über seinen Schatten?

Springt Terzic über seinen Schatten?

Bei Borussia Dortmund sind Niklas Süle und Nico Schlotterbeck im Anflug. Was passiert mit Mats Hummels? Wird der Weltmeister von 2014 zum Edeljoker oder gar zum Fixpunkt eines neuen Bollwerks?
Echte Liebe, echter Umbruch: In Dortmund ist das Personalkarussell weiter in Bewegung. Was tut sich noch beim BVB für die neue Saison?
Holger Luhmann
Holger Luhmann
Patrick Berger
Patrick Berger

Mats Hummels hat einen kleinen Vorsprung. Beim Trainingsauftakt des BVB betrat der 33-Jährige schon etwas symbolträchtig als erster Spieler den Rasen - während Dortmunds neue Abwehrrecken Niklas Süle und Nico Schlotterbeck nach ihren Einsätzen im DFB-Team in der Nations League noch ein paar Tage Sonderurlaub genießen.

„Ich gehe fit wie selten in die Saison“, sagte Hummels: „Ich habe mir natürlich viel vorgenommen, weil ich nicht zufrieden war mit meiner letzten Saison.“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Doch schon bald wird sich die Frage stellen: Ist für Hummels noch Platz in der Borussen-Abwehr, die in der vergangenen Saison mit 52 Gegentoren nur einen Treffer weniger kassierte als Absteiger Arminia Bielefeld? Wird der Weltmeister von 2014 zum Edeljoker? Oder baut Trainer Edin Terzic sein System um, setzt auf eine Dreierkette mit Hummels im Zentrum sowie Süle und Schlotterbeck als dessen Nebenleute? (NEWS: So sieht Hummels die BVB-Transfers)

BVB: Terzic kein Freund der Dreierkette

Terzic müsste dafür über seinen Schatten springen. In seiner ersten Amtszeit als BVB-Chefcoach von Dezember 2020 bis Juni 2021, die im Dortmunder Pokalsieg mündete, ließ er in 32 Pflichtspielen nur einmal mit einer Dreierkette spielen. Es spricht indes einiges dafür, dass Süle, Hummels und Schlotterbeck gemeinsam als Bollwerk auf dem Platz stehen. (NEWS: Süle erstmals im BVB-Trikot zu sehen)

Damit könnten die beiden Außenverteidiger Thomas Meunier und Raphael Guerreiro ihre offensiven Stärken besser ausleben. Insbesondere der Portugiese Guerreiro gilt als kreativer Edeltechniker, offenbarte defensiv aber auch immer wieder Schwächen. (BERICHT: 7 BVB-Deals laufen aus - wer geht?)

Im zentralen Mittelfeld ist Jude Bellingham gesetzt. Daneben könnte Köln-Neuzugang Salih Özcan als rustikaler Abfangjäger fungieren oder Mo Dahoud - je nach Ausrichtung.

Lieblingsposition für Reus?

Kapitän Marco Reus könnte auf seiner Lieblingsposition agieren - als klassischer Zehner bzw. Spielgestalter. Reus‘ Ersatz wäre Giovanni Reyna, der aktuell noch angeschlagen ist. (BERICHT: Wer wird neuer BVB-Chef?)

Im Sturm könnte dann das neue Duo Sébastien Haller und Karim Adeyemi wirbeln. Julian Brandt und der Niederländer Donyell Malen müssen sich anstrengen, um es in die Startelf zu schaffen.

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Auch wenn Hummels nicht von Beginn an spielen sollte, kommt ihm in Dortmund weiter eine wichtige Rolle zu. Er soll mit seiner Erfahrung Süle und vor allem dem jüngeren Schlotterbeck den Einstieg beim BVB erleichtern.

„Als ich in den entscheidenden Jugendphasen war, war Mats mit der beste Innenverteidiger in Deutschland und der Welt“, sagte Schlotterbeck zuletzt: „Wenn man mit ihm in einem Team spielen darf, macht einen das unendlich glücklich.“

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