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BVB: Entscheidung bei Julian Brandt! So geht's mit dem Verkaufskandidat weiter

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BVB: Entscheidung bei Julian Brandt! So geht's mit dem Verkaufskandidat weiter

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Verkaufskandidat will beim BVB bleiben

Verkaufskandidat will beim BVB bleiben

Für Julian Brandt verlief der Saisonstart alles andere als optimal. Dennoch möchte der 26-Jährige bei Borussia Dortmund bleiben.
Marco Reus von Borussia Dortmund hat sich trotz der Dominanz von Bayern München gegen eine Einführung von Fußball-Play-offs ausgesprochen.
. SPORT1
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von SPORT1

Nur 36 Minuten hat Julian Brandt bisher in der neuen Saison 2022/23 gespielt. Für den BVB-Mittelfeldstar reichte es nur für zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga, im DFB-Pokal kam er sogar überhaupt nicht zum Einsatz.

„Er ist definitiv kein Profiteur des Trainerwechsels“, sagt SPORT1-Chefreporter Patrick Berger in einer neuen Folge des SPORT1 Podcasts „Die Dortmund-Woche“. „Er hatte unter Marco Rose mehr Spielanteile, Edin Terzic dagegen verfolgt das Credo, dass man Leute braucht, die robust sind und dagegenhalten.“ Dieser Typ sei Brandt nun mal nicht, auch wenn seine spielerischen Qualitäten und Fähigkeiten laut Berger außer Frage stehen.

BVB-Verbleib? „Er selbst möchte das so“

Wie geht es für den 38-fachen deutschen Nationalspieler, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund noch bis 2024 läuft, nun weiter? Gemeinsam mit Reporter-Kollege Oliver Müller spricht Berger in einer neuen Ausgabe über die Zukunft des Mittelfeldspielers. Dabei wird enthüllt: Brandt bleibt trotz aller Wechselgerüchte definitiv in Dortmund!

„Er ist zwar ein Verkaufskandidat und der BVB würde ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen lassen“, sagt Berger, schiebt dann aber nach: „Wir haben uns nochmal intensiver umgehört: Die Entscheidung ist gefallen: Julian Brandt wird auch in dieser Saison beim BVB bleiben. Er selbst möchte das so.“

Julian Brandt wurde gegen Freiburg erneut nur eingewechselt
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In der Vergangenheit habe es immer mal wieder Anfragen von Vereinen und Vermittlern an seinen Berater-Papa Jürgen gegeben. „Die hat Julian aber abgelehnt, er fühlt sich beim BVB wohl und will sich durchbeißen“, so Berger. „Trotz des Trainerwechsels fühlt er sich gerade gut aufgehoben in Dortmund. Ich glaube auch, dass seine Qualitäten dem BVB guttun können.“

Kehl stärkt Brandt den Rücken

Bereits im Trainingslager im Juli in der Schweiz hatte Sportchef Sebastian Kehl einen Verbleib Brandts angekündigt: „Julian hat in der vergangenen Saison einen richtigen Schritt nach vorne gemacht, deutlich mehr Tore geschossen und war an mehr Assists beteiligt. Er hat sich für diese Saison einiges vorgenommen und möchte zur WM.“

Im Sommer 2019 war Brandt für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum BVB gewechselt. In 128 Pflichtspielen für den Pott-Klub kommt er auf 20 Tore und 24 Assists. Die vergangene Saison war mit neun Toren und acht Vorlagen in 31 Bundesligaspielen seine beste für den BVB. Trotzdem galt er klubintern als möglicher Verkaufskandidat. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Nun ist klar: Brandt bleibt vorerst! „Was dann nächstes Jahr ist, es gibt Interesse aus Italien, der AC Milan hat mal lose angefragt, ist offen“, sagt Berger. „Es kann immer was passieren in dieser Richtung.“

  • Im Podcast „Die Dortmund-Woche“ sprechen SPORT1 Chefreporter Patrick Berger und SPORT1 Reporter Oliver Müller über die aktuellen Themen bei Borussia Dortmund. In Folge 35 geht es um den Aufschwung unter Edin Terzic. Der Edin-Effekt: Wie der neue Terzic-BVB zum Erfolg kommen will. Außerdem: Wie das Debüt von Anthony Modeste ablief und wie die Zukunft von Julian Brandt aussieht. Der SPORT1-Podcast „Die Dortmund-Woche“ ist immer dienstags auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar.

Am Wochenende in Freiburg hat Brandt nach seiner Einwechslung für positive Impulse gesorgt und den 2:1-Führungstreffer durch Youssoufa Moukoko vorgelegt. Auch deshalb sagte Kehl:

„Wir haben einen breiten Kader und hoffen, dass die Jungs, die nicht von Anfang an spielen, mit Wut im Bauch kommen. Mouki (Youssoufa Moukoko) war sicher nicht begeistert, dass er von der Bank kam. Er war aber da und sofort präsent, genauso wie Marius (Wolf) oder auch Jule (Julian Brandt). Das ist die Reaktion, die wir von jedem erwarten.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Kehl fordert von Brandt und Co. aber auch: „Jeder muss sich in die Verfassung bringen, dass er sich aufdrängt und dem Trainer sagt: Bring mich von Anfang an!“

Thomas Häßler wechselte 1998 zu Borussia Dortmund und erlebte damit eine unbefriedigende Zeit bei den Schwarz-Gelben. Der ehemalige Karlsruher kann sich nicht gegen Andreas Mölders durchsetzen.
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SPORT1 Bundesliga Classics: Thomas Häßlers Zeit bei Borussia Dortmund

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