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Bundesliga: Hertha BSC im Derby bei Union Berlin chancenlos - Nächste Schmach nach Pokal-Aus perfekt

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Bundesliga: Hertha BSC im Derby bei Union Berlin chancenlos - Nächste Schmach nach Pokal-Aus perfekt

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Derby-Schmach: Alarm bei Hertha!

Derby-Schmach: Alarm bei Hertha!

Hertha BSC unterliegt im Derby bei Union Berlin deutlich. Für das Team von Neu-Trainer Sandro Schwarz ist es nach dem peinlichen Aus im Pokal der nächste Rückschlag.
Nach dem Pokal-Aus von Hertha BSC gegen Eintracht Braunschweig, folgt jetzt der nächste Dämpfer im Derby gegen Union Berlin. Ein geknickter Hertha-Trainer Sandro Schwarz ordnet das 1:3 ein.
. SPORT1
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von SPORT1

Der Fehlstart von Hertha BSC ist perfekt.

Nach dem Pokal-Aus in Braunschweig unterlagen die Berliner im Stadtderby bei Union Berlin auch in der Höhe verdient mit 1:3 (0:1). (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Eisernen bestimmten von Beginn an das Spiel und gingen durch einen Treffer von Neuzugang Jordan Sibatcheu (31.) verdient mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel fiel die alte Dame dann komplett auseinander. Sheraldo Becker (50.) und Robin Knoche (54.) stellten mit einem Doppelschlag früh auf 3:0.

Die Hertha konnte von Glück reden, dass Union danach einen Gang rausnahm. Kurz vor Schluss gelang durch Dodi Lukebakio dann noch der schmeichelhafte 1:3-Anschlusstreffer. Den Start zum Vergessen für Neu-Trainer Sandro Schwarz konnte das Tor aber nicht verhindern. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Schwarz: „Schärfe war das große Manko heute“

Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Trainer nach dem Spiel bei Sky: „Es war wenig heute. Das muss man klar sagen. Obwohl wir dann in der ersten Halbzeit eine kurze Phase hatten, wo es besser war. Dennoch auf Distanz, was das ganze Spiel angeht, war das zu wenig, was Intensität angeht und Zweikampfstärke.“

Union sei im ganzen Spiel über griffiger gewesen und habe besser nach vorne gespielt. „Sie haben es eiskalt ausgenutzt. Schärfe war das große Manko heute.“

Ähnlich frustriert war auch Hertha-Kapitän Marvin Plattenhardt. „Wir haben das Derby verloren, das gefällt keinem. Das schmerzt, auch für uns Spieler.“

Die Mannschaft müsse jetzt hart weiterarbeiten und die vielen Fehler schleunigst abstellen. „Das war heute nicht genug. Wir sind ganz gut ins Spiel reingekommen, aber dann bekommst du zu einfach die Gegentore“, ergänzte Plattenhardt zur Leistung seines Teams.

Union von Beginn an klar überlegen

Vor dem Bundesliga-Start hatte Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic den eigenen Klub, der sich den Klassenerhalt in der vergangenen Saison erst in der Relegation gesichert hatte, gegen den Europa-League-Teilnehmer aus Köpenick als „Außenseiter“ bezeichnet: „Wir können uns nicht hinstellen und sagen, dass wir die Favoriten sind.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Und es dauerte keine Minute, da wurde es vor dem Tor der Gäste schon brenzlig. Der Versuch von Rani Khedira, der im Strafraum zum Schuss kam, wurde jedoch geblockt. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften zunächst kaum gefährlich vor das Tor kamen.

Julian Ryerson probierte es aus der Ferne, der Schuss ging jedoch klar vorbei (18.). Mit seinem zweiten Versuch aus der Distanz zwang der 24-Jährige kurze Zeit später Hertha-Keeper Oliver Christensen zu einer starken Parade (27.). Siebatcheu gelang per Kopf schließlich der Führungstreffer für die Eisernen, die in der Folge wieder etwas mehr vom Spiel hatten.

Hertha kam durch den neuen Kapitän Marvin Plattenhardt noch einmal zu einer Gelegenheit, dessen Freistoß stellte für Union-Torhüter Frederik Rönnow jedoch kein Problem dar (36.). (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Nach der Pause starteten die Gastgeber mit Tempo. Becker erhöhte, Knoche legte wenig später nach, der Treffer zählte nach Videobeweis. Schwarz versuchte die bis dahin eher harmlose Offensive zu beleben und wechselte gleich dreifach. Erst in der Schlussphase machte sich dies wirklich bemerkbar, als die Hertha etwas Druck ausüben konnte und durch Lukebakio verkürzte.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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