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Vor Topspiel gegen Bayern: BVB verpasst Sprung an die Spitze

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Vor Topspiel gegen Bayern: BVB verpasst Sprung an die Spitze

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Vor Topspiel gegen Bayern: BVB verpasst Sprung an die Spitze

Vor Topspiel gegen Bayern: BVB verpasst Sprung an die Spitze

Borussia Dortmund hat den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga vor dem Topspiel gegen Bayern München verpasst.
Ljubicics Treffer zum 3:2 reicht zum Sieg gegen Dortmund
Ljubicics Treffer zum 3:2 reicht zum Sieg gegen Dortmund
© AFP/SID/UWE KRAFT
SID
SID
von SID

Borussia Dortmund hat den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga vor dem Topspiel gegen Bayern München verpasst. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic unterlag beim 1. FC Köln mit 2:3 (1:0) und fiel vor dem direkten Duell am kommenden Samstag sogar hinter den punktgleichen deutschen Rekordmeister zurück.

Julian Brandt (31.) brachte die in der ersten Halbzeit besseren Gäste vor dem wegweisenden Champions-League-Duell beim FC Sevilla am Mittwoch in Führung. Florian Kainz (53.), der Ex-Dortmunder Steffen Tigges (56.) und Dejan Ljubicic (71.) drehten aber die Begegnung. Das Dortmunder 2:3 durch ein Eigentor von Benno Schmitz (78.) kam zu spät. Für Köln war es der erste Heimsieg gegen den BVB seit fast sieben Jahren.

Vor 50.000 Zuschauern stand zunächst einmal Rückkehrer Anthony Modeste im Mittelpunkt. Der im Sommer nach Dortmund gewechselte Torjäger begrüßte kurz vor dem Anpfiff alle Kölner Ersatzspieler per Handschlag, dann folgte eine innige Umarmung mit Trainer Steffen Baumgart. Die versöhnlichen Szenen hielten die FC-Fans allerdings nicht davon ab, Modeste bei jedem Ballkontakt auszupfeifen.

Terzic beorderte neben Modeste auch den zweiten Kölner Zugang Salih Özcan in die Startelf, Mats Hummels und Marius Wolf fehlten kurzfristig aufgrund einer Erkältung. Der BVB-Coach verordnete seinem Team ein offensives 4-1-2-3-System, klare Chancen gab es in den ersten 25 Minuten aber keine.

Die Gäste kamen dann durch Donyell Malen zum ersten gefährlichen Abschluss (27.), auf der anderen Seite verzog Kainz knapp (29.). Dortmund übernahm in der Folge immer mehr das Kommando. Dem Führungstreffer ging ein Ballverlust von FC-Innenverteidiger Timo Hübers voraus. Ersatzkapitän Jude Bellingham bediente Brandt, der frei vor Torhüter Marvin Schwäbe die Nerven behielt.

Bis zur Pause verpassten es die Gäste, die Führung auszubauen. Der starke Karim Adeyemi fand mit einer sehenswerten Direktabnahme ebenso in Schwäbe seinen Meister (33.) wie Malen (40.).

Die Gastgeber kamen mit deutlich mehr Druck aus der Pause. Ondrej Duda wurde aber in höchster Not von Niklas Süle geblockt (47.), die Abschlüsse von Linton Maina (47.) und Duda (51.) waren noch zu harmlos. Dann drückte Kainz eine Hereingabe von Maina über die Linie. Drei Minuten später köpfte Tigges eine Kainz-Ecke zur Führung ein.

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl sprang nach dem Rückstand von der Bank auf und feuerte die Schwarz-Gelben lautstark an. Der Weckruf fand Gehör. Der BVB startete wütende Angriffe. Die Schüsse von Brandt und Bellingham stellten Schwäbe aber vor keine Probleme. Auf der anderen Seite traf der eingewechselte Florian Dietz frei vor dem BVB-Tor nur den Innenpfosten (69.). Ljubicic machte es besser.