Home>Fußball>Bundesliga>

Erstaunliche Entwicklung bei Bayern! Was Transfer-Prio ist - und warum Uneinigkeit bei Holding Six herrscht

Bundesliga>

Erstaunliche Entwicklung bei Bayern! Was Transfer-Prio ist - und warum Uneinigkeit bei Holding Six herrscht

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Erstaunliche Entwicklung bei Bayern

Der FC Bayern hat gleich mehrere Spieler von einem Überraschungsteam in Spanien auf dem Zettel - die Holding Six ist keine Priorität mehr! SPORT1-Chefreporter Kerry Hau enthüllt im Podcast „Die Bayern-Woche“ erstaunliche Details zur Strategie des FCB.
Da ging es doch auf einmal doch sehr schnell: Der FC Bayern verpflichtet Offensivspieler Bryan Zaragoza vom FC Granada. Was den Spanier auszeichnet, wie er Bayern helfen kann und wo er noch Luft nach oben hat zeigen wir euch im Video.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der FC Bayern bereitet derzeit die Wintertransferperiode vor. Die Scouts der Münchener sind aktuell quer durch Europa am Touren und schauen sich viele Spieler an. Ein besonders großes Augenmerk wird dabei auf den spanischen Markt gelegt.

{ "placeholderType": "MREC" }

In einem Klub, der in Spanien derzeit für große Überraschungen sorgt, schauen sich die Bayern ganz genau um: Mehrere Spieler vom FC Girona stehen derzeit auf der Liste des Rekordmeisters, berichtet SPORT1-Reporter Kerry Hau im Podcast „Die Bayern-Woche“.

Bayern beobachtet Arnau Martínez von Girona

Ein Spieler im Fokus: Arnau Martínez. „Er ist ein interessanter Abwehrspieler, den die Bayern beobachten“, verrät Hau: „Martínez kann sowohl auf der rechten Abwehrseite spielen als auch in der Innenverteidigung.“

Weil da die Bayern die Abgänge von Benjamin Pavard (verkauft an Inter) und Josip Stanisic (verliehen an Leverkusen) kompensieren müssen, würde der 20-Jährige perfekt in das gesuchte Spieler-Profil passen.

{ "placeholderType": "MREC" }

„Die Bayern wollen da etwas machen, es ist DIE Priorität für den Winter“, betont der Insider: „Es ist noch wichtiger für die Bosse und Trainer Thomas Tuchel, dass man dort jetzt einen Spieler verpflichtet, weil Minjae Kim und Noussair Mazraoui im Januar wegfallen (wegen des Asien- bzw. Afrika-Cups). Da möchte man sofortige Verstärkungen haben.“

Auch Rückkehrer Stanisic müsste Bayern dagegen noch ein halbes Jahr warten, bis seine Leihe bei Bayer endet. Mit ihm hätten man eigentlich einen Spieler aus München, aus der eigenen Jugend, der Deutsch spricht und keine Anpassungszeit benötigt. Ein Versuch, die umstrittene Leihe vorzeitig abzubrechen, scheiterte allerdings bereits, wie SPORT1 im November berichtete.

Bayern-Insider verrät: „Man ist sich nicht ganz einig“

Deshalb muss jetzt ein adäquater Ersatz auf dieser Position gefunden werden - dieses Thema hat sogar höhere Priorität als die im Sommer so viel debattierte Mittelfeld-Position.

{ "placeholderType": "MREC" }

Hier enthüllt Hau Erstaunliches. „Die Bosse und Tuchel sind sich gerade nicht ganz einig: Braucht man wirklich diese Holding Six à la Palhinha, diesen Zerstörer, der gegen viel den Ball arbeitet? Oder braucht man wie 2020 einen Spieler wie Thiago, der auch progressiv viel nach vorne macht, der eine Art Verbindungsspieler ist, der auch offensiv viel investiert?“

Auch Aleix García wird beobachtet

Ein Spieler für das zentrale Mittelfeld könnte in dem Fall ebenfalls vom FC Girona kommen, der derzeit mit Real Madrid um die Tabellenspitze in Spanien kämpft (beide 38 Punkte).

Kapitän Aleix García wurde sogar schon in die spanische Nationalmannschaft berufen und wird an der Säbener Straße als sehr interessant bewertet, wie Hau verrät.

Warum Bayern so viel nach Spanien schaut

Dass Bayern plötzlich nicht mehr bei Top-Klubs scoutet, sondern Spieler von Teams wie Granada (hier spielt noch der kürzlich verpflichtete Bryan Zaragoza) oder eben Girona in den Fokus nimmt, hat einen besonderen Grund.

„Der Markt ist jetzt im Winter einfach brutal schwierig“, erklärt Hau: „Du kannst einfach keinen Spieler aus einem Topklub holen. Das ist im Sommer schon schwierig.“

Jetzt aber möchte beispielsweise ein Team wie der FC Barcelona einen Ronald Araújo nicht abgeben, schon gar nicht jetzt im Winter. Die Topklubs wollen ihre gestandenen Stammspieler halten.

„Dann ist es für den FC Bayern eben notwendig, kreativ zu werden und bei Vereinen anzuklopfen, die vielleicht auf dem Niveau Europa League agieren, aber gerade in einer guten Form sind“, sagt der Insider über die veränderte Strategie des Rekordmeisters.

Die Bayern verkündeten bereits vor wenigen Tagen den Transfer vom Spanier Bryan Zaragoza vom FC Granada, der die Münchener Offensive im Sommer verstärken wird. Womöglich gibt es bald weitere Zugänge aus Spanien.

Noch mehr Spanien-Power für den FC Bayern im Winter? In der neuen Folge des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ spricht Chefreporter Kerry Hau mit Moderator Conan Furlong ausführlich über die Suche nach neuen Spielern auf dem spanischen Markt.