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Hoeneß-Aussagen: Bayern fehlte bei Streich der Mut

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Hoeneß-Aussagen: Bayern fehlte bei Streich der Mut

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Bayern fehlte bei Streich der Mut

Christian Streich hört zum Saisonende als Trainer des SC Freiburg auf. Dass der 58-Jährige bei einem andere Bundesliga-Klub an der Seitenlinie stehen wird, ist schwer vorstellbar. Dabei dachte auch der FC Bayern schon über Streich nach.
Nach 12 Jahren als Chefcoach wird Christian Streich den SC Freiburg im Sommer verlassen. Es ist das Ende einer Ära.
SPORT1
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von SPORT1
Christian Streich hört zum Saisonende als Trainer des SC Freiburg auf. Dass der 58-Jährige bei einem andere Bundesliga-Klub an der Seitenlinie stehen wird, ist schwer vorstellbar. Dabei dachte auch der FC Bayern schon über Streich nach.

Nach insgesamt 29 Jahren beim SC Freiburg hat Trainer Christian Streich am Montag seinen Abschied zum Saisonende angekündigt. Zwar ließ der 58-Jährige in seiner Videobotschaft seine eigene Zukunft offen, ein Engagement bei einem anderen Verein ab Sommer gilt allerdings als unwahrscheinlich. Doch es gab schonmal Gedankenspiele rund um den FC Bayern.

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„Er ist einer meiner Lieblingstrainer“, sagte FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß 2022 in einem Sky-Interview. „Wir haben mal darüber nachgedacht, ihn nach München zu holen. Da war ich auch einer der federführenden Leute, weil ich diese Geschichte gerne mal probiert hätte. Aber am Ende haben wir dafür doch nicht den Mut gehabt.“

Nachdem im Februar das Aus von Bayern-Trainer Thomas Tuchel offiziell bestätigt worden war, wurde kurzzeitig auch Streichs Name wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht.

Streich zu Bayern? „Hoeneß hat halblaut darüber nachgedacht“

„Es ist ja schon bekannt, dass Uli Hoeneß mal halblaut darüber nachgedacht hat. Aber eine ganz konkrete Anfrage ist mir nicht bekannt. Aber da müssten Sie Christian Streich auch fragen“, sagte Freiburgs Sport-Vorstand Jochen Saier Ende Februar in der ran Bundesliga Webshow.

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Er wage zu prophezeien, dass der FC Bayern „kein Denkmodell ist, was ihn aktuell beschäftigt“, ergänzte Saier seinerzeit.

Streich hatte Anfang 2012 den Cheftrainerposten beim SC Freiburg übernommen und in den vergangenen Jahren seinen Vertrag immer wieder nur jeweils um ein Jahr verlängert. Seine Entscheidung machte er dabei auch davon abhängig, inwieweit noch Energie für den Job vorhanden ist.

Neuer Job für Streich?

„Ich habe lange überlegt, wir haben lange gesprochen, aber ich glaube, nach 29 Jahren ist es der richtige Zeitpunkt, um neue Energien, neue Leute, neue Möglichkeiten reinzulassen bei uns“, begründete Streich nun am Montag seinen Rückzug zum Saisonende. „Dieser Verein ist mein Leben, und ich bin außergewöhnlich dankbar für die große Unterstützung und Zuneigung, die ich immer erfahren habe.“

Es gilt als wahrscheinlich, dass Streich nicht direkt einen neuen Trainerjob übernimmt. Ende Dezember hatte Streich bereits erklärt, dass er sich nicht vorstellen könne, den kräftezehrenden Job noch lange auszuüben.

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„Spannend wäre auch, wie man damit umgeht, wenn man mal nicht mehr Trainer wäre, und was dann mit einem passiert. Denn der Trainerberuf hat mich auch ein Stück weit deformiert“, sagte Streich damals dem kicker. „Das noch zehn Jahre zu machen, das geht gar nicht, das schaffe und will ich auch nicht. Dann schaue ich, was ich noch Sinnvolles tun kann.“