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„Da liegt Streich in der Badewanne“ - Anekdote über Freiburgs Kult-Coach

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„Da liegt Streich in der Badewanne“ - Anekdote über Freiburgs Kult-Coach

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Wilde Anekdote über Streich

Christian Streich besitzt einen einzigartigen Charakter und ist ein herausragender Fußballtrainer. Doch damit nicht genug: Da wäre noch die Badewanne...
Christian Streich wird in Darmstadt mit Standing-Ovations verabschiedet und bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans.
SPORT1
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von SPORT1

Der SC Freiburg hat Christian Streich vieles zu verdanken und blickt auf eine erfolgreiche Ära unter dem Kult-Coach zurück. Dabei lief nicht immer alles nach Plan: 2015 stiegen die Breisgauer unter der Regie von Streich in die 2. Bundesliga ab - da kommt auch eine Badewanne ins Spiel. Was hat es damit auf sich?

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Im Podcast Copa TS von Tommi Schmitt wurde Felix Klaus auf die Person Streich angesprochen. Klaus spielt zwar aktuell für Fortuna Düsseldorf, hat jedoch von 2013 bis 2015 zwei Jahre unter Streich in Freiburg gespielt und somit auch den Abstieg in die Zweitklassigkeit hautnah miterlebt. Er kennt die Trainer-Legende also bestens.

Der Abstieg sei sehr enttäuschend gewesen. „Ich weiß noch, wir sind damals in Hannover abgestiegen. Dann bin ich in die Dusche gelaufen und da liegt der Streich in der Badewanne. Der war fix und fertig. Das werde ich nie vergessen“, offenbarte Klaus. Dabei sei in der Badewanne gar kein Wasser gewesen, „er hat sich einfach reingelegt und in die Luft geguckt.“ Da fühle man sich als Spieler richtig schlecht.

„Christian Streich ist geil“

Im Abstiegskampf zu stecken, mit dem Wissen, dass der Trainer nicht entlassen wird - sei in erster Linie ein gutes Gefühl, „weil du halt weißt, du hast den gleichen Trainer und kannst auf ihn bauen. Christian Streich ist geil, wie er arbeitet und mit den Jungs umgeht. Andererseits ist es natürlich auch hart: Du weißt ja, was für ein erfolgreicher Trainer er ist und dass es auch an dir liegt, an der Mannschaft und an den Spielern, die mit dir da sind. Es war schon sehr hart, solche Momente vergisst man nicht.“

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Der Rechtsaußen beschrieb seinen Ex-Coach als „knallhart“ und „sehr streng“. Bei seiner Ankunft in Freiburg habe Klaus ein bis zwei Kilo zu viel auf den Rippen gehabt. „Er hat mir direkt gesagt: ‚So geht‘s auf jeden Fall nicht.‘ So würde er mich in der zweiten Mannschaft spielen lassen.“

Streich sei gefühlt 20 Stunden am Tag auf dem Gelände und habe von seinem Büro aus die Tiefgarage im Blick. „Er hat gesehen, wann die Spieler angekommen sind. ‚Ach, der Klausi kommt wieder später und so.‘ Er ist einfach Vollarbeiter. Er gibt dir das Programm vor. Du arbeitest dann auch einfach hart.“ Es komme ja nicht von ungefähr, dass der SC Freiburg so erfolgreich ist.

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Die Freiburger Erfolgsstory um Streich geht jedoch im Sommer zu Ende. Ob der scheidende Trainer an anderer Stelle weitermacht, ist derweil noch ungewiss. Klaus kann sich nicht vorstellen, dass der 58-Jährige nochmal in der Bundesliga anheuert - schon gar nicht in Dortmund, „das passt irgendwie nicht“. Eher kann er sich die Arbeit als Nationaltrainer vorstellen: „Sowas wie die Schweiz wäre geil. Da fährt er mit dem Fahrrad rüber.“