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Überraschende Bayern-Wende bei Tel!

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Überraschende Bayern-Wende bei Tel!

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Traum von Bayern-Juwel geplatzt

Mathys Tel muss seinen Traum von den Olympischen Spielen im eigenen Land begraben. Der FC Bayern wird seinen Stürmer nicht für das Turnier in Paris freistellen.
Mathys Tel darf nicht zu den Olympischen Spielen
Mathys Tel darf nicht zu den Olympischen Spielen
© Imago
SPORT1
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von SPORT1
Mathys Tel muss seinen Traum von den Olympischen Spielen im eigenen Land begraben. Der FC Bayern wird seinen Stürmer nicht für das Turnier in Paris freistellen.

Bayern-Kehrtwende bei Mathys Tel! Der 19 Jahre alte Stürmer wird nun doch nicht für Frankreich bei den Olympischen Spielen in Paris antreten. Das gab der französische Verband FFF am Dienstagabend - neben anderen Namen - offiziell bekannt. Genauere Angaben machte die FFF indes nicht.

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U21-Coach Thierry Henry hatte Tel vor Kurzem in den vorläufigen Kader berufen und erklärt, er habe grünes Licht aus München erhalten. „Ich hatte Gespräche mit Bayern, ja. Sie haben mir gesagt, dass Mathys kommen kann“, erklärte der einstige Weltklassespieler auf einer Pressekonferenz.

Mathys Tel darf nicht zu den Olympischen Spielen
Mathys Tel darf nicht zu den Olympischen Spielen

Nach Informationen von Le Parisien in Frankreich ist Bayerns neuer Trainer Vincent Kompany der Grund für die Kehrtwende der Bayern. So soll der 38-Jährige fest mit Tel in der Vorbereitung planen und deshalb eine Olympia-Teilnahme ausgeschlossen haben. Auch Loic Tanzi, Journalist bei L‘Equipe, berichtet über diesen Vorgang.

Keine Freigabepflicht für Bayern

Vom 24. Juli bis 9. August ist das olympische Fußball-Turnier angesetzt. Das erste Pflichtspiel der Münchner findet dann zwischen dem 16. und 19. August statt, wenn der deutsche Rekordmeister in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Zweitliga-Aufsteiger SSV Ulm antritt.

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Für Olympia besteht keine Freigabepflicht der Klubs, da das Turnier nicht zum offiziellen Kalender des Weltverbandes FIFA gehört. So fehlen auch französische Topstars wie die 2018er-Weltmeister Kylian Mbappe (ab 1. Juli bei Real Madrid) oder Antoine Griezmann (Atletico Madrid) im Aufgebot, obwohl sie mit ihrer Teilnahme geliebäugelt hatten.

Bei Olympia sind nur U23-Mannschaften zugelassen, also alle Spieler, die nach dem 31. Dezember 2000 geboren sind. Hinzu kommen maximal drei ältere Akteure. Tel zählt in seiner Altersklasse zu den größten Talenten in der Offensive. In der vergangenen Saison stand er in 41 Pflichtspielen für den FCB auf dem Rasen, schoss dabei zehn Tore und bereitete weitere sechs vor.

Die vier weiteren berufenen Deutschland-Legionäre Castello Lukeba (RB Leipzig), Kiliann Sildillia (SC Freiburg), Manu Kone (Borussia Mönchengladbach) und Enzo Millot (VfB Stuttgart) sind weiter Teil des französischen Aufgebots. Der vorläufige Kader des Olympia-Gastgebers umfasst nun 22 Spieler, Henry muss sein Aufgebot bis zum 3. Juli noch auf 18 Akteure reduzieren.

Tel will sich bei Bayern durchsetzen

Tel war im Sommer 2022 für 20 Millionen Euro von Stade Rennes zu den Bayern gewechselt. Seitdem kam er auf 69 Pflichtspiele für den Rekordmeister, schoss 16 Tore und bereitete sechs vor.

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Das französische Angreifer-Juwel kam indes nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, zuletzt war er unter Trainer Thomas Tuchel nur noch Stürmer Nummer drei hinter Harry Kane und Eric Maxim Choupo-Moting.

Tel hatte mehrfach erklärt, sich bei Bayern durchsetzen zu wollen, lehnte deshalb eine mögliche Leihe ab. Im vergangenen März wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2029 verlängert. Ein Vorteil für ihn: Choupo-Moting verließ jüngst den Rekordmeister - ein möglicher Grund, warum ihn die Bayern nun nicht zu Olympischen Spielen gehen lassen.

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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)