Es kommt zu einem Vier-Augen-Gespräch! Pirmin Schwegler hat sich gegen die Vorwürfe gewehrt, in Wolfsburg von seinem Insiderwissen Gebrauch gemacht zu haben - und angekündigt, sich mit Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche zusammenzusetzen.
Bundesliga-Manager wehrt sich gegen pikante Vorwürfe: "Werde das mit ihm unter vier Augen klären"
Schwegler wehrt sich gegen Vorwürfe
„Das werde ich natürlich dann mit Markus auch klären. Da gibt es an sich auch nichts zu klären“, wurde Schwegler nach der 1:8-Klatsche des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern bei DAZN deutlich.
Dieser Transfer sorgte für reichlich Zündstoff
Hintergrund ist der Transfer von Younes Ebnoutalib. Denn auch Wolfsburg buhlte aktiv um Frankfurts neues Stürmer-Juwel, auch wenn sich der Senkrechtstarter letztlich für die Eintracht entschied.
Zehn Millionen Euro (inklusive Bonuszahlungen) ließ sich die SGE Ebnoutalib kosten. Wolfsburg wäre wohl bereit gewesen, eine ähnliche Summe aufzurufen.
Schwegler, bis vor Kurzem noch Direktor Profifußball in Frankfurt, heuerte erst im Dezember als Sportdirektor in Wolfsburg an. Das Interesse an Ebnoutalib kam also nicht von irgendwoher.
„Da wurde jetzt viel hineininterpretiert und das stimmt so nicht! Das werde ich aber mit ihm (Krösche, Anm. d. Red.) auch unter vier Augen klären“, kündigte Schwegler an.
Ob das Band zwischen Schwegler und seinem Ex-Verein nun zerschnitten sei? „Ich hoffe es nicht. Das würde mich jetzt sehr, sehr überraschen. Da werden wir persönlich sprechen“, erklärte Schwegler.
Schwegler spielte jahrelang für die Eintracht
Fünf Jahre spielte der Schweizer für die Eintracht. Im Januar letzten Jahres übernahm er dann als Direktor Profifußball.
Nach seinem Wechsel zu Ligakonkurrent Wolfsburg und dem brisanten Ebnoutalib-Deal wurde es laut um Schwegler, wenngleich beide Parteien betonten, dass die Zusammenarbeit immer von gegenseitigem Respekt geprägt war.
„Was da in den Medien dann teilweise geschrieben worden ist, das möchte ich auch ausräumen und das werde ich auch ausräumen - weil das stimmt so nicht“, stellte der 38-Jährige klar.