Borussia Dortmund steuerte bereits einem unbefriedigenden Unentschieden gegen Kellerkind FC St. Pauli entgegen, da entschied Schiedsrichter Harm Osmers nach Intervention des VAR auf Elfmeter.
Elfmeter-Rätsel beim BVB: Can klärt auf
Can erklärt Elfmeter-Entscheidung
Nach Ansicht der Bilder stand Gäste-Spieler Ricky-Jade Jones beim Foul an Maximilian Beier knapp innerhalb des Strafraums.
So verdutzt viele Zuschauer in diesem Moment im Stadion waren, so überraschend schnappte sich auch Emre Can den Ball zur Ausführung - und nicht Serhou Guirassy.
BVB: Can fühlte sich gut
Der Nationalstürmer aus Guinea war in der vergangenen Saison noch der etatmäßige Schütze, verwandelte acht von Elfmetern. Diesmal aber trat Can und verwandelte sicher zum 3:2-Endstand - in der sechsten Minute der Nachspielzeit.
Anschließend erklärte er bei Sky: „Ich habe mich gut gefühlt. Serhou ist spät reingekommen. Die letzten Monate waren nicht einfach für ihn.“
In der Tat war Guirassy erst 20 Minuten vor Schluss ins Spiel gekommen. Nachdem er schon gegen Werder Bremen (3:0) zunächst auf der Bank gesessen hatte, war er auch gegen die Kiezkicker erst einmal außen vor. Auch sein spätes Tor gegen Werder, mit dem er seine monatelange Durststrecke beenden konnte, änderte daran nichts.
Guirassy scheiterte schon gegen St. Pauli
„Wenn er zu mir gesagt hätte ‚Emre, heute schieße ich‘, dann hätte er auch sehr gerne schießen können", sagte der BVB-Kapitän Can weiter: „Es geht nur darum, dass der Ball im Netz ist.“
Dass Guirassy nicht angetreten ist, mag auch daran gelegen haben, dass er gegen denselben Gegner zum Saisonauftakt auch nicht vom Punkt getroffen hatte. Damals vergab er per Strafstoß das mögliche 2:0, am Ende mussten sich die Dortmunder mit einem 3:3 begnügen.
Es war nicht der einzige Elfmeter, den der 29-Jährige in dieser Saison verschossen hat. Auch in der Champions League gegen den FC Villarreal konnte er einen Strafstoß nicht verwandeln, auch wenn er damals im Nachschuss erfolgreich war.