Das neue Jahr ist noch jung, schon hat München sein erstes Aufreger-Thema.
FC Bayern: Das Karl-Theater ist lächerlich - Kommentar
Das Karl-Theater ist lächerlich
„Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid“, sagte Lennart Karl beim Besuch des Fanclubs „Burgsinn 1980“.
Nach Karl-Aussage: Theater einiger Fans des FC Bayern ist lächerlich
Die zugegebenermaßen pikante Aussage hat bei Teilen der Bayern-Fans für Aufregung gesorgt. So mancher Anhänger empfiehlt dem Youngster via Social Media sogar, den Verein am besten sofort zu verlassen. Auf X, Instagram & Co. herrschen Wut und Enttäuschung. Was für ein lächerliches Theater!
Zum einen ist es doch erfrischend und richtig, wenn sich Karl in der entspannten Fanclub-Atmosphäre nicht in leere Worthülsen flüchtet, sondern ehrlich antwortet. Wir alle wollen doch Typen, die nicht nur Belanglosigkeiten von sich geben.
Zudem kann man einem 17-Jährigen sicherlich nicht vorwerfen, Träume zu haben und diese konsequent zu formulieren. Ein persönliches Ziel ist schließlich kein fix verkündeter Abschied.
Bayern-Talent Karl hat mit seiner Aussage nichts falsch gemacht
Zur Erinnerung: Karl durfte bereits vor Jahren bei den Königlichen vorspielen – seine Träumerei ist also durchaus berechtigt. Er hat mit seiner Aussage jedenfalls nichts falsch gemacht.
Bei allem Respekt vor den Emotionen der Fans: Die größtenteils anonyme Kritik im Netz hat Karl nicht verdient.
Dass er sich voll und ganz mit dem FC Bayern identifiziert, ist offenkundig – und zu seinem 18. Geburtstag erhält er obendrein einen langfristigen Vertrag. Was soll also diese überzogene Wut?
Der FC Bayern vertraut Nachwuchs-Star Karl
Man vertraut dem Nachwuchs-Star und hält so manches Theater aus. So ist es auch diesmal. Daran sollten sich die Kritiker ein Beispiel nehmen.