Die Aussage von Lennart Karl, dass Real Madrid sein Traumverein sei und er in Zukunft gerne für die Königlichen auflaufen würde, sorgte rund um den FC Bayern München für Aufruhr.
FC Bayern: Karl trägt Messi-Schienbeinschoner
Karl trägt Messi-Schienbeinschoner
Das Supertalent des deutschen Rekordmeisters durfte bereits im Alter von zehn Jahren im Bernabéu bei einem Probetraining für Real Madrid vorspielen, ein Wechsel kam damals allerdings nicht zustande.
Karl nennt Lionel Messi als Vorbild
Sieben Jahre später hat sich der 17-Jährige zu einem Leistungsträger des FC Bayern entwickelt. Sechs Tore und zwei Assists gelangen Karl in der laufenden Saison in 21 Pflichtspiel-Einsätzen bereits, Olaf Thon verglich den Youngster im SPORT1-Interview schon mit Superstar Lionel Messi.
Karl selbst sprach nach dem 6:2-Sieg des FC Bayern gegen Freiburg über jenen Messi-Vergleich und verriet, dass der Argentinier sein Vorbild sei. „Natürlich darf man mich mit Messi vergleichen, das sagen sehr viele. Ich finde aber nicht, dass man mich mit Messi vergleichen kann. Messi ist ganz oben, dahin habe ich noch einen langen Weg. Messi ist mein Vorbild.“
Karl trägt Messi-Schienbeinschoner
Wie aus dem Münchner Klubmagazin „51″ hervorgeht, trägt Lennart Karl den argentinischen Fußballer während jedes Spiel bei sich. Der 17-Jährige vertraut bei Fußballspielen auf Schienbeinschoner, auf denen unter anderem Messi im Trikot des FC Barcelona abgebildet ist. Unterhalb des Bildes, welches Messi bei seinem ikonischen Trikot-Jubel im Clásico gegen Real Madrid zeigt, steht geschrieben: „Learning from the Best“ (deutsch: Vom Besten lernen; d. Red.).
Karl läuft somit ausgerechnet mit einem Bild eines langjährigen Erzrivalen seines Traumvereins Real Madrid auf einem Schienbeinschoner auf, der den darauf abgebildeten Trikot-Jubel auch noch gegen die Königlichen im Bernabéu ausführte.
Auf dem anderen Schienbeinschoner ist Karl selbst im Trikot der deutschen Nationalmannschaft abgebildet.
Karl hatte sich für seine Real-Aussage bei den Bayern-Verantwortlichen entschuldigt, für Sportvorstand Max Eberl und Cheftrainer Vincent Kompany ist die Thematik längst vom Tisch.