Jan-Christian Dreesen hat im Vertragspoker mit Dayot Upamecano deutlich die Zügel angezogen - und ein Ultimatum ausgesprochen! Der Vorstandsboss des FC Bayern riet dem französischen Verteidiger zur baldigen Unterschrift der jüngsten Offerte - denn nachbessern wolle der Rekordmeister nicht mehr.
Ultimatum an Upamecano! "Das sollte er unterschreiben"
Bayern setzt Upamecano Ultimatum
„Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber“, sagte der Bayern-Boss beim Besuch eines Fanclubs laut t-online.de.
Dreesen wiederholte unmissverständlich in Richtung Upamecano: „Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben. Denn es wird nicht besser.“
Bayern-Boss mit Ansage an Upamecano
Der FC Bayern wirbt seit vielen Wochen um eine neuerliche Unterschrift des Nationalspielers, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Bislang hieß die Taktik eindeutig: Charme-Offensive.
Hatte sich auch Sportdirektor Christoph Freund beim Besuch eines anderen Fanclubs noch äußerst optimistisch gezeigt, ist Dreesens Worten ein deutlich anderer Unterton zu entnehmen.
Dieser machte Upamecano auch zeitlichen Druck: „Das Ganze darf sich jetzt auch nicht mehr so lange ziehen. Ich will jetzt nur kein genaues Datum sagen, weil das steht dann morgen irgendwo.“
„Wir machen wirklich nicht jeden Blödsinn mit“, sagte Dreesen auch mit Bezug auf die allgemeine Entwicklung bei Forderungen von Spielern und Beratern.
Doch „nochmal auf den Fall Upamecano bezogen“, fügte er hinzu: „Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Deshalb sollte sich das nicht wie Kaugummi ziehen.“
SPORT1 hatte schon vor Wochen über die Vorstellungen des Upamecano-Lagers berichtet. Den Beratern des Abwehrspielers schwebt ein saftiges Handgeld vor. Außerdem wird wohl über eine Ausstiegsklausel verhandelt.