Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat über die Zusammenarbeit mit seinem „Co-Trainer“ Marc Kosicke gesprochen und das Geraune um seine rechte Hand entschieden kommentiert.
Nach Hoeneß-Kritik: Klopp kommentiert Geraune um Kosicke
Klopp kontert Hoeneß-Kritik an Kosicke
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte sich beispielsweise kritisch geäußert und die Verpflichtung als „friendly takeover“ betitelt. Wie ebenjene Aussagen bei Klopp ankamen? „Ja gar nicht. Ist auch völlig egal. Ich verstehe das total. Alles in Ordnung. Die Leute beurteilen Dinge, bevor wir irgendwas gemacht haben“, sagte Klopp vor dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart (5:1) bei Sky.
Klopp: „Marc wird ein bisschen kritisch beäugt“
„Bei mir gibt es tendenziell von den meisten vielleicht so ein bisschen Vorschusslorbeeren. Und Marc wird so ein bisschen kritisch beäugt, weil es die Rolle nicht gab“, fuhr Klopp fort. Kosicke wird beim DFB als „Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation“ fungieren, wie der Bundestrainer bei seiner Antrittspressekonferenz selbst erklärt hatte.
Im Vorfeld habe es noch geheißen: „‚Man kann nicht nur den Trainer wechseln.‘ Dann wechseln wir nicht nur den Trainer und dann sagen sie: ‚Das hätte man ja jetzt auch nicht machen müssen.'“ Klopp bringt nämlich mit Sven Bender, Peter Krawietz und Pepijn Lijnders noch drei Assistenten mit.
Außerdem übernimmt am 1. Januar 2027 der Rio-Weltmeister Per Mertesacker beim Deutschen die Nachfolge des scheidenden Sport-Geschäftsführers Andreas Rettig und verantwortet damit in Zukunft die Nationalteams und die Förderung der Jugend in der Akademie.
Klopp hält große Stücke auf seinen „Co-Trainer“
Und was Kosicke angeht? „Ich bin mir sicher: Wir werden in einem Jahr nicht mehr über seine Rolle diskutieren, weil dann der Einfluss erkennbar sein wird. Fakt ist: Ich arbeite seit 20 Jahren mit Marc Kosicke zusammen. Er ist in bestimmten Bereichen der Beste, den ich je getroffen habe“, sagte Klopp.
Der 59-Jährige schloss: „Ich bin ein Spezialist für bestimmte Bereiche. Und in anderen Bereichen gibt es bessere Menschen. Einer davon ist Marc Kosicke. Deshalb ist er dabei.“