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Said El Mala offenbart große "Last"

El Mala offenbart große „Last“

Said El Mala spricht nach dem Bundesliga-Auftakt über seine Rolle beim 1. FC Köln - und über den Druck seit seiner Vertragsverlängerung.
Said El Mala bleibt beim 1. FC Köln. Die Fans freuen sich über ihr neues, altes Aushängeschild - und vergleichen ihn gar schon mit Prinz Poldi.
Said El Mala spricht nach dem Bundesliga-Auftakt über seine Rolle beim 1. FC Köln - und über den Druck seit seiner Vertragsverlängerung.

Said El Mala hat beim 1. FC Köln turbulente Wochen hinter sich. Lange wurde über einen möglichen Transfer zu Borussia Dortmund spekuliert, ehe der 20-Jährige dann doch überraschend bis 2031 beim FC verlängerte. Obendrein erhielt er die Rückennummer 10 – seit Lukas Podolski hatte kein Kölner mehr diese Nummer getragen.

Damit tritt er in ganz große Fußstapfen und weckt automatisch hohe Erwartungen bei den Kölner Anhängern. Keine einfache Situation für El Mala: „Ich würde lügen, wenn ich sage nein“, antwortete er auf die Frage, ob die Erwartungen Druck erzeugen würden. „Ich glaube, da ist schon viel Last auf dem Rücken. Ich bin gerade 20 geworden“, offenbarte er nach dem 3:2-Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim am Sky-Mikrofon.

Dabei hatte El Mala für die Domstädter den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. „Ich versuche, meinen Kopf freizukriegen, und ich glaube, dieses Tor war dann auch irgendwo auch ein kleiner Löser. Da ist mir in Stein vom Herzen gefallen, weil ich schon im letzten Spiel ein bisschen Pech hatte.“

Darum verlängerte El Mala beim 1. FC Köln

Über den Verlauf der vorangegangenen Wochen gab er zu: „Es war sehr wild und auch wilder, als ich gedacht hätte. Ich glaube, es gab keinen Tag, wo nicht über mich geschrieben wurde, aber ich war dran gewöhnt vom letzten Jahr. Ich habe meine Familie um mich rum, die mir gut hilft, und einen ganzen Verein, der mich auf dem Boden hält.“

Der Poker um El Mala endete mit der Vertragsverlängerung in der vergangenen Woche. Die Gründe dafür? „Guck dir die alle hier an“, sagte er bei Sky und blickte dabei in Richtung der Köln-Fans: „Ich glaube, das ist schon ein großer Punkt, warum man hier bleiben sollte. Es gab gute Gespräche mit den Verantwortlichen, mit dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln, das war nie ein Geheimnis. Als wir gesprochen haben, hatte ich schon ein extrem gutes Gefühl und mir war dann irgendwann relativ schnell klar, dass ich das machen will.“

Auch die FC-Verantwortlichen zeigten sich begeistert. „Wir freuen uns sehr, dass Said seinen Weg beim FC weitergeht. Er hat in der vergangenen Saison eine hervorragende Entwicklung genommen, sich in der Bundesliga als wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft etabliert und war mit seinen Leistungen und Toren ein wichtiger Faktor für unser Team“, wurde FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zitiert.

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