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Was gegen eine sensationelle Rückkehr von Nick Woltemade spricht

Warum Woltemade nicht zum BVB passt

Die BVB-Bosse suchen intensiv nach einem Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias. Dabei gibt es auch Gerüchte um Nick Woltemade. Doch würde der deutsche Nationalspieler überhaupt passen? Eine heiße Spur führt allerdings auch zu einem alten Bekannten.
Nick Woltemade steht vor einem Engagement in Italien. Kurz vor dem Deadline-Day könnte es beim DFB-Stürmer jetzt ganz schnell gehen. Auch beim BVB deutet sich noch einmal Bewegung auf dem Transfermarkt an.
Die BVB-Bosse suchen intensiv nach einem Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias. Dabei gibt es auch Gerüchte um Nick Woltemade. Doch würde der deutsche Nationalspieler überhaupt passen? Eine heiße Spur führt allerdings auch zu einem alten Bekannten.

Kommt es zur Sensationsrückkehr in die Bundesliga? Wechselt Nick Woltemade zurück nach Deutschland? Laut der Bild-Zeitung soll Nick Woltemade Teil der Gedankenspiele des BVB sein. Fest steht: Die Dortmunder wollen nach der Verletzung von Giannis Konstantelias noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

Ob Woltemade ins Dortmunder Profil passt und welcher Name derzeit noch heiß diskutiert wird, darüber sprechen BVB-Reporter Oliver Müller und SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer in einer neuen Folge des BVB-Podcasts „Die Dortmund-Woche“.

BVB-Bosse suchen nach Konstantelias-Ersatz

„Die BVB-Bosse versuchen alles, um noch einen externen Ersatz zu verpflichten“, erklärt Sedlbauer und weiter: „Dabei kommen jetzt auch vertragslose Spieler in Frage. Und auch Leihgeschäfte werden geprüft.“

Die Dortmunder selbst machten aus ihren Plänen bereits nach der Partie gegen den HSV (2:0) kein Geheimnis. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book verzichten deshalb auch auf eine Reise zum DFB-Pokal-Spiel nach Hamburg gegen den Oberligisten HEBC am Dienstag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

Passt Woltemade zum BVB?

„Er ist durchsetzungsstark und technisch stark“, schwärmt Müller von Woltemade. Der BVB-Reporter glaubt allerdings nicht an einen Wechsel nach Dortmund: „Ich glaube, dass er kein Spieler für das schnelle Tempo-/Kombinationsspiel, das dem BVB vorschwebt, ist.“

Für Müller spielt die finanzielle Hürde eines möglichen Deals eine noch gewichtigere Rolle: „Diese Leihe würde richtig teuer werden. Und wir dürfen nicht vergessen: Der BVB hat bereits 70 Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen.“

Der DFB-Star war im vergangenen Sommer für eine Ablöse von rund 75 Millionen Euro nach Newcastle gewechselt und verdient dort circa acht Millionen Euro pro Jahr. Auch Sedlbauer hegt Zweifel: „Der BVB versucht gerade alles, um die Gehaltsstrukturen zu senken. Newcastle wird das Gehalt nicht übernehmen. Daher kommt das für Dortmund eigentlich nicht in Frage. Und: Ich sehe Woltemade eigentlich eher auf der Neun oder zentral dahinter.“

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Darüber hinaus soll einen Tag vor Ablauf des Transferfensters ein anderer Klub in den Poker um Woltemade eingestiegen sein. Nach Informationen von SPORT1 hat der italienische Top-Klub Juventus Interesse am deutschen Nationalspieler angemeldet.

Arsenal-Youngster im Visier des BVB?

Müller nennt noch einen anderen interessanten Spieler für den BVB: Ethan Nwaneri vom FC Arsenal. „Sie kennen ihn gut und auch der Kontakt besteht nach wie vor. In London spielt er überhaupt keine Rolle in den Planungen und von der Positionierung passt er genau in das Profil des BVB.“ Die Dortmunder wollten den 19 Jahre alten Offensivspieler bereits im vergangenen Sommer fest verpflichten. Das wollten die Gunners allerdings nicht und verliehen ihn im Winter an Olympique Marseille.

Nwaneri, der aus der Jugend des FC Arsenal kommt, kam für den Ligue-A-Klub in elf Spielen zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Unverzichtbare Stammkraft war der englische U-21-Nationalspieler dabei nicht.

Genau deshalb hat Müller Zweifel: „Ob er dem BVB sofort weiterhelfen kann, weiß ich allerdings nicht. Und genau das bräuchten sie eigentlich.“

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt neben Nwaneri auch der 19-jährige Marcel Regula vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin als BVB-Kandidat. Demnach sollen sogar schon Gespräche stattfinden.

Fest steht: Bis Dienstag, 20 Uhr, haben die BVB-Bosse noch Zeit, einen Ersatz für Konstantelias zu präsentieren. Auf der Geschäftsstelle in Dortmund-Brackel laufen die Leitungen bis dahin sicherlich noch richtig heiß.

Mehr Infos und Hintergründe zum BVB hört ihr in einer neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Dortmund-Woche“.