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Haaland "war eine Belastung" - BVB-Boss Kehl mit erstaunlichem Geständnis

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Haaland "war eine Belastung" - BVB-Boss Kehl mit erstaunlichem Geständnis

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Kehl: Haaland war Belastung

Kehl: Haaland war Belastung

Während Erling Haaland bei Manchester City reihenweise Rekorde aufstellt, war sein Abgang für Borussia Dortmund auch eine Erleichterung, wie Sportdirektor Sebastian Kehl nun verrät.
In der Gruppenphase der Champions League treffen einige Topstars auf ihren ehemaligen Verein. Aus deutscher Sicht besonders spannend: Die Rückkehr von Haaland und Lewandowski.
. SPORT1
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von SPORT1

Erling Haaland ballert sich bei seinem neuen Klub Manchester City von einem Rekord zum nächsten - beim BVB trauert man dem Ausnahme-Stürmer aus einem bestimmten Grund aber nicht nach. (BERICHT: Haaland-Wahnsinn geht weiter)

„So gern wir Erling immer hatten und haben, und so erfolgreich er bei uns auch war – am Ende wurde das Thema auch zu einer gewissen Belastung in der Kabine, im Klub und im Umfeld“, sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl der Sport Bild.

Warum Trennung von Haaland Dortmund half

Dem Norweger machte der Nachfolger von Michael Zorc dabei keinen Vorwurf: „Er selbst konnte am wenigsten dafür. Fast alles hat sich in der Außenwirkung einfach auf ihn konzentriert und viele BVB-Themen, die ebenfalls wichtig gewesen wären, überdeckt.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

So sei am Ende „der Zeitpunkt des Transfers für beide Seiten der richtige“ gewesen, stellte Kehl fest und betonte: „Wir alle freuen uns für Erling, dass er weiterhin so erfolgreich ist. Er ist ein richtig guter Typ. Wir wussten, was für einen Spieler wir verlieren und dass er auch bei Manchester City den Unterschied machen würde.“

Haaland traf am Dienstagabend beim Debüt für Manchester City in der Champions League direkt doppelt und führte sein Team zum 4:0 (2:0) beim FC Sevilla. Der Norweger ist nun der jüngste Spieler mit 25 Treffern in der Königsklasse. Zuvor hatte Kylian Mbappé die Bestmarke inne.

Chance für den BVB ohne Haaland

„Sportlich hätten wir ihn gerne noch bei uns. Keine Frage“, räumte Kehl ein, weist aber auch auf einen Vorteil hin: „Die Zeit ohne ihn bietet uns nun aber die Möglichkeit, dass andere Spieler mehr Raum bekommen, und die weggefallene Fokussierung auf Erling eine Chance für uns als Team darstellt. Dass unsere ersten zehn Pfichtspieltore durch zehn verschiedene Spieler er zielt wurden, beweist das ganz gut.“

Immerhin startete der BVB auch ohne Haaland mit einem 3:0-Auftaktsieg gegen den FC Kopenhagen in die neue Champions-League-Saison. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

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