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FC Bayern: "Schlag ins Gesicht" - Hamann prognostiziert Abgang von Thomas Müller

Hamann prognostiziert Müller-Abgang

Thomas Müller stand auch im Champions-League-Rückspiel gegen Manchester City nicht in der Startformation des FC Bayern. TV-Experte Dietmar Hamann kann die Backup-Rolle nicht nachvollziehen und geht sogar von einem Abgang des Bayern-Routiniers aus.
Thomas Müller äußert sich nach dem Ausscheiden in der Champions League über die Leistung des FC Bayern und die verpassten Saisonziele.
Thomas Müller stand auch im Champions-League-Rückspiel gegen Manchester City nicht in der Startformation des FC Bayern. TV-Experte Dietmar Hamann kann die Backup-Rolle nicht nachvollziehen und geht sogar von einem Abgang des Bayern-Routiniers aus.

Der wiederholte Bankplatz von Thomas Müller im Champions-League-Rückspiel gegen Manchester City stößt nicht überall auf Zustimmung.

TV-Experte Dietmar Hamann geht in seiner Sky-Kolumne sogar so weit, dass er unter der Führung von Thomas Tuchel nicht mit einem Verbleib des Bayern-Urgesteins rechnet.

„Unter Tuchel wird Thomas Müller nächste Saison kein Bayern-Spieler mehr sein“, schrieb Hamann.

Der 49-Jährige verdeutlichte sein Unverständnis über die Backup-Rolle von Müller. Zwar wolle er nicht über Tuchel diskutieren, „aber ich habe nicht verstanden, dass er Thomas Müller nicht von Beginn an gebracht hat in einem Spiel, in dem du Emotionen brauchst, Leader und Spieler, die andere besser machen, wie es Müller kann“.

Hamann warnt: Müllers Einfluss beim FC Bayern wird kleiner

Dass Tuchel den 33-Jährigen gegen ManCity erst nach Sadio Mané eingewechselt hatte, „war für mich ein Schlag ins Gesicht von Thomas Müller“, führte Hamann aus. „Ein Spieler, der eine Woche zuvor einem anderen ins Gesicht geboxt hat, kommt vor dem Gesicht des FC Bayern ins Spiel.“

Bisher habe Müller die Trainerentscheidungen vorbildlich hingenommen und seine eigenen Interessen hinten angestellt. Mit Blick auf die Zukunft erkennt Hamann angesichts der ausbleibenden Einsatzzeiten in entscheidenden Spielen aber ein klares Problem.

„Wenn er aber heute schon weiß, dass er in einem Jahr in solchen Spielen zuschauen muss, wird ihn das nicht befriedigen. Ohne Einsätze wird auch sein Einfluss in der Kabine kleiner“, schlussfolgerte er.

Darüber hinaus rechnet Hamann mit mehreren Abgängen beim FC Bayern: „Ich könnte mir vorstellen, dass sich der FC Bayern im Sommer von vier, fünf Spielern trennen wird.“ So sei Sadio Mané möglicherweise ein Kandidat.

Der Rekordmeister müsse schauen, „welche Spieler abwanderungswillig sind“ und „frisches Blut“ reinbringen.