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Champions League: Rot und Elfer-Schock! "Von einem Fehler in den anderen" - Bitterer Bayern-Abend in Rom

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Champions League: Rot und Elfer-Schock! "Von einem Fehler in den anderen" - Bitterer Bayern-Abend in Rom

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Bitterer Bayern-Abend in Rom

Der FC Bayern muss im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Das Team von Thomas Tuchel bleibt zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer - und muss um das Weiterkommen bangen.
Nach dem desaströsen 0:3 in Leverkusen schießt sich SPORT1-Experte Mario Basler auf einzelne Bayern-Spieler ein. Im Fantalk hat er es vor allem auf Joshua Kimmich abgesehen.
SPORT1
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von SPORT1
Der FC Bayern muss im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Das Team von Thomas Tuchel bleibt zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer - und muss um das Weiterkommen bangen.

Der FC Bayern hat nach dem 0:3 in Leverkusen den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Der deutsche Rekordmeister unterlag im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League mit 0:1 (0:0) bei Lazio Rom und muss um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

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Der frühere Dortmunder Ciro Immobile (69.) traf den Rekordmeister mit seinem Foulelfmeter nach der Roten Karte gegen Dayot Upamecano (67., grobes Foulspiel) am Valentinstag ins Herz. Tuchel verfolgte das grausige Geschehen bisweilen kopfschüttelnd und mit den Händen vor dem Gesicht. Der FC Bayern blieb wie auch schon in Leverkusen ohne Schuss auf das gegnerische Tor.

Nach der Niederlage bei Lazio Rom gerät auch Bayerns Trainer Thomas Tuchel unter Druck. Sportdirektor Christoph Freund stellt sich den Fragen.
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Müller: „Das war ein wenig Slapstick“

„In der ersten Halbzeit müssen wir in Führung gehen. Da war eine Reaktion da. Wir hatten drei klare Chancen, die Dinger müssen wir machen“, sagte Thomas Müller bei DAZN. Die zweite Halbzeit sei aber „wieder von Verunsicherung geprägt“ gewesen: „Das war ein wenig Slapstick, wie wir uns von einem Fehler in den anderen gebracht haben.“

Müller verwies kurz darauf aber auch auf das Rückspiel in rund drei Wochen, in dem der FC Bayern noch alle Chancen hat, das Aus im Achtelfinale noch abzuwenden. „Wir werden uns aber jetzt sicherlich nicht darauf fokussieren, uns noch weiter runterzuziehen. Wir werden weitermachen und haben jetzt drei Wochen Zeit. Dann werden wir sehen, was in München passiert.“

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Musiala lässt Führung liegen

Von Beginn an waren die Münchner die tonangebende Mannschaft, verpassten aber durch Harry Kane und Jamal Musiala eine frühe Führung in der Partie. Kurz vor der Pause ließ Musiala nach einer beeindruckenden Ballstafette die beste Möglichkeit der Bayern liegen, platzierte seinen Schuss aus fünf Metern einen Tick zu hoch (40.).

Nach der Pause kamen die Italiener zu ihrer besten Möglichkeit der Partie, der Däne Gustav Isaksen scheiterte aus kurzer Distanz völlig freistehend an Manuel Neuer (48.).

Upamecano fliegt vom Platz, Immobile eiskalt

Lange Zeit passierte nicht viel, bis sich die Ereignisse in wenigen Sekunden überschlugen: Nach einem langen Lauf von Felipe Anderson ging Ciro Immobile ins Dribbling und gab im Strafraum auf Isaksen ab. Der Däne schoss in Richtung des Bayern-Tores - und wurde dabei von Dayot Upamecano mit offener Sohle auf dem Knöchel getroffen. Schiedsrichter Francois Letexier entschied auf Elfmeter und stellte seinen Landsmann Upamecano mit Glatt Rot vom Platz.

Immobile nahm das Geschenk an und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0 für die Römer (69.), Tuchel brachte in der Folge Matthijs de Ligt für Leon Goretzka in die Mannschaft.

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In der Folge blieb Bayern weiter harmlos und fand keine Lücken in der diszipliniert verteidigenden Lazio-Defensive. Das Rückspiel in München findet am 5. März statt.

„Die Verunsicherung spürt man einfach. Jetzt lautet die Frage: Warum ist das so? Wir müssen versuchen, bei uns zu bleiben. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, positive Emotionen und am besten einen Sieg. Dann kommt das vielleicht schnell wieder zurück. Aber gerade ist es schwer, die richtigen Worte dafür zu finden“, ließ Manuel Neuer bei DAZN durchblicken. „Ich kann nur sagen, dass da niemand extra macht.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)