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Bitterer Moment! FC Bayern bangt um Musiala

Bayern bangt um Musiala

Trotz eines Gala-Auftritts bleiben beim FC Bayern große Sorgen. Neben Alphonso Davies bangen die Münchner auch um Jamal Musiala und Torhüter Jonas Urbig. Max Eberl und Vincent Kompany geben ein Update.
Der FC Bayern München gewinnt das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals bei Atalanta Bergamo zwar deutlich, muss aber drei verletzte Spieler hinnehmen. Sportvorstand Max Eberl gibt nach der Partie erste Updates zur Situation von Alphonso Davies, Jamal Musiala und Jonas Urbig.
Trotz eines Gala-Auftritts bleiben beim FC Bayern große Sorgen. Neben Alphonso Davies bangen die Münchner auch um Jamal Musiala und Torhüter Jonas Urbig. Max Eberl und Vincent Kompany geben ein Update.

Der FC Bayern muss nach seinem berauschenden Sieg bei Atalanta Bergamo (6:1) den Ausfall dreier Spieler befürchten. So humpelte der eingewechselte Jamal Musiala plötzlich und konnte das Spiel nicht beenden.

Alphonso Davies wurde am Dienstag im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zudem weinend ausgewechselt. Auch Torhüter Jonas Urbig prallte beim Ehrentreffer Atlantas mit einem Gegenspieler zusammen und schien Schmerzen zu haben.

„Wir müssen hoffen, dass die Verletzungen von Alphonso und Jamal nicht so schlimm sind“, sagte Kapitän Joshua Kimmich bei Prime Video. „Das hat uns in der vergangenen Saison einiges gekostet. Das darf diese Saison nicht passieren.“

FC Bayern: Musiala befindet sich in Aufbauphase

Musiala fasste sich nach einem Sprint immer wieder an den Knöchel und verließ in der Nachspielzeit den Platz. Da die Münchner zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wechseln konnten, spielte der Klub in Unterzahl.

Für Musiala wäre ein erneuter Ausfall besonders bitter, da er sich nach seinem Wadenbeinbruch noch in der Aufbauphase befindet.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl gab jedoch erste Entwarnung: „Jamal war jetzt eher Vorsichtsmaßnahme. Er hat irgendwas am Knöchel gespürt - aber nichts Schlimmes, nichts Dramatisches. Da schient es mir am wenigsten schlimm zu sein.“

Auch Bayern-Coach Vincent Kompany wollte „nicht zu viel spekulieren” bei Musiala. „Ich denke, das hat zu tun mit seiner Reintegration. Das braucht noch seine Zeit. Er hat sehr gute Tage mit seinem Fußgelenk und dann Tage, an denen es weniger gut ist. Ich mache mir bei ihm aber keine Sorgen“, sagte der Belgier.

Kompany ist jedenfalls überzeugt davon, dass Musiala „sein absolut bestes Niveau“ wieder erreichen wird: „Bis dahin muss man schauen, was am Besten ist für ihn. Er hat einmal 90 Minuten gespielt und heute wieder getroffen. Wenn er ein kleines bisschen gespürt hat, ist es nicht so schlimm, das passiert manchmal.“

Musiala verzichtete auf die Teilnahme am Bankett und blieb nach SPORT1-Informationen stattdessen im Hotel.

Champions League: Davies unter Tränen vom Feld

Davies ging in der 70. Minute in die Knie und verließ eigenständig, aber unter Tränen den Platz.

Seine Mitspieler und Trainer Vincent Kompany versuchten, ihn zu trösten. Urbig musste in der Nachspielzeit nach einem Zusammenprall von zwei Betreuern gestützt werden.

Davies war erst im Dezember nach langer Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses zurückgekehrt. Wegen eines Muskelfaserrisses musste er zuletzt erneut pausieren.

Urbig wird von zwei Teambetreuern gestützt

Urbig, der in Bergamo den an der Wade verletzten Manuel Neuer ersetzte, tat sich in der letzten Aktion des Spiels weh, als er mit Nikola Krstovic zusammengerauscht war. Der Bayern-Keeper musste danach von zwei Teambetreuern gestützt vom Rasen begleitet werden.

„Jonas ist ein bisschen benebelt jetzt gerade und hat natürlich ziemlich Kopfschmerzen. Da kann ich jetzt noch nicht abschließend sagen, was da konkret passiert ist“, sagte Eberl.

Nach SPORT1-Informationen wurde Urbig wegen Sehstörungen sogar ins Krankenhaus gebracht.

Die Bayern sind vor der Länderspielpause Ende März in der Liga noch bei Bayer Leverkusen (Samstag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) und gegen Union Berlin gefordert, am Mittwoch kommender Woche findet das Rückspiel gegen Bergamo statt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)