Kevin Behrens hat den FC Lugano in der Conference-League-Qualifikation quasi im Alleingang in die nächste Runde geschossen.
Skandal-Profi Kevin Behrens glänzt mit Dreierpack
Skandal-Profi glänzt mit Dreierpack
Der deutsche Stürmer erzielte beim 5:1 im Rückspiel gegen den kosovarischen Vertreter KF Dukagjini einen Dreierpack (6., 36., 58.). Das Hinspiel hatte Lugano mit 1:0 gewonnen.
Conference-League-Quali: Behrens erzielt umstrittenes Tor
Das 1:0 beschreibt die Schweizer Zeitung Blick als „die Schlüsselszene“. Nach Vorlage von Anto Grgic vollendete Behrens.
Das Blatt merkt allerdings auch an, dass Behrens beim Zuspiel im Abseits zu stehen schien. Weil in dieser Qualifikationsrunde aber ohne VAR gespielt wird, hatte das Tor Bestand.
Das 2:0 für Lugano hatte Daniele Dos Santos erzielt (9.). Im Gegenzug verkürzte Meris Maliqi für Dukagjini auf 1:2 (10.). Noch vor der Pause stellte Behrens den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Egzon Sinani unterlief nach Wiederanpfiff ein Eigentor (52.). Beim 5:1 musste Behrens nach starker Vorarbeit von Uran Bislimi nur noch einschieben.
In der nächsten Qualifikationsrunde trifft Lugano auf den FC Koper aus Slowenien oder NSÍ Runavík von den Färöer-Inseln.
Behrens sorgte für einen Homophobie-Eklat
Behrens sorgte vor gut anderthalb Jahren als Wolfsburg-Profi für einen Homophobie-Eklat: Er weigerte sich, ein Regenbogen-Trikot zu unterschreiben. Dieses bezeichnete er damals als „schwule Sche***“. Später entschuldigte sich der Stürmer.
Im Januar dieses Jahres sorgte Behrens dann für den nächsten Eklat, als er einen Mitspieler zu Boden rempelte und ihn als „kleine Missgeburt“ beleidigte.
Der 35-Jährige kickte unter anderem schon für den VfL Wolfsburg, Union Berlin, den SV Sandhausen, den 1. FC Saarbrücken, Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen. Im Sommer 2025 zog es ihn nach Lugano.