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WM 2022: Diese Hüften machen Sorgen! DFB-Duo Rüdiger und Müller verletzt, Japan-Spiel in Gefahr?

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WM 2022: Diese Hüften machen Sorgen! DFB-Duo Rüdiger und Müller verletzt, Japan-Spiel in Gefahr?

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Diese Hüften machen Sorgen

Diese Hüften machen Sorgen

Eine Woche vor dem WM-Start gegen Japan sind Thomas Müller und Antonio Rüdiger immer noch nicht fit. Hansi Flick lässt aufhorchen.
Für das Testspiel gegen den Oman muss Bundestrainer Hansi Flick auf Thomas Müller und Antonio Rüdiger verzichten.
Kerry Hau
Kerry Hau
Patrick Berger
Patrick Berger

Wie fit sind sie wirklich?

Sieben Tage vor dem WM-Auftakt gegen Japan schlagen sich sowohl Thomas Müller als auch Antonio Rüdiger noch immer mit Hüftproblemen herum.

Der Offensiv-Routinier und der Abwehrchef, die zuletzt schon bei ihren Vereinen nicht mehr zum Einsatz kamen, fehlten am Dienstag bei der ersten Team-Einheit im Kurztrainingslager im Oman. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Müller und Rüdiger trainieren individuell

Während Müller das Treiben auf dem Rasen im Sultan Qaboos Sports Complex gemeinsam mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff vom Seitenrand aus verfolgte und die Kollegen zwischendurch mit Wasser versorgte, blieb Rüdiger gleich im Mannschaftshotel. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Ein DFB-Sprecher teilte auf SPORT1-Nachfrage mit, beide hätten zuvor individuell trainiert. Immerhin. Doch die Generalprobe gegen den Oman (Mittwoch, 18 Uhr) kommt für Müller und Rüdiger definitiv zu früh. Schlechte Nachrichten für Bundestrainer Hansi Flick! (Länderspiel: Oman - Deutschland, 18 Uhr im LIVETICKER)

Ist für das Star-Duo sogar die wichtige erste WM-Partie gegen Japan in Gefahr?

Offenbar nicht! Das gab zumindest Flick auf der Pressekonferenz nach dem ersten Training in Maskat zu verstehen. „Thomas wird am Samstag wieder mit der Mannschaft trainieren können, genauso wie Toni“, sagte der 57-Jährige. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Flick bleibt optimistisch

Dann sind es allerdings nur noch vier Tage bis zum Turnierstart gegen die Japaner! Eine ideale Vorbereitung sieht sicher anders aus. Gerade für Müller, der schon vor seinen Hüftbeschwerden mit anderen Wehwehchen (Corona-Virus, Magen-Darm-Grippe) zu kämpfen hatte – und auch bei seinem bislang letzten Einsatz am 26. Oktober mit dem FC Bayern in der Champions League gegen den FC Barcelona nur 27 Minuten auf dem Rasen stand.

Dabei sah Müllers eigentlicher Plan vor, noch vor der Bundesliga-Pause sein Comeback für die Münchner zu geben und ein wenig Spielrhythmus zu erlangen. Doch bei seiner Verletzung soll es sich nach SPORT1-Informationen sogar um einen kleinen Faserriss im Hüftbeuger gehandelt haben. Umso behutsamer ging das Ärzte-Team des deutschen Rekordmeisters zuletzt mit dem 33-Jährigen um.

Flick bleibt trotzdem optimistisch, dass neben Rüdiger auch Müller rechtzeitig topfit wird. „Er hat gut trainiert in München, die Abstimmung mit ihm und dem Verein war sehr gut“, sagte der DFB-Coach, machte aber auch klar, dass es in der Offensive mit Jamal Musiala, Mario Götze und Co. nicht an Alternativen zum Weltmeister von 2014 mangelt: „Auf diesen Positionen haben wir sehr gute Qualität, das brauchen wir aber auch. Wenn die Spieler ihre Top-Performance zeigen, wird es für uns sehr schwierig, wen wir einsetzen.“

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