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Schwierige Aufgaben? Toni Kroos und Felix Kroos bewerten deutsche EM-Gruppe

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Schwierige Aufgaben? Toni Kroos und Felix Kroos bewerten deutsche EM-Gruppe

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Kroos‘ Bruder kontert Real-Star

Kurz nach der Gruppenauslosung für die EM im kommenden Jahr sprechen Toni und Felix Kroos in ihrem Podcast „Einfach mal Luppen“ über die deutschen Gegner.
Das DFB-Team trifft bei der Heim-EM 2024 auf Schottland, Ungarn und die Schweiz.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Toni Kroos glaubt, dass Deutschland mit den Gegnern Schottland, Schweiz und Ungarn bei der EM 2024 keine Hammergruppe erwischt hat. „Eine Todesgruppe müssen wir woanders suchen, oder?“, meinte der Real-Star im Podcast Einfach mal Luppen, den die beiden Kroos-Brüder zusammen aufnehmen.

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Eine Einschätzung, die sein Bruder Felix nur bedingt teilt - und daher eine deutliche Reaktion hervorrief. „Wir sollten mal den Ball flach halten. Gab es in den letzten fünf Jahren einen Gegner, der uns leichtgefallen ist? Einen, den wir mal mit 90 Prozent vom Platz gefegt haben?“, sagte der 32-Jährige.

„Da kannst du bis 2018 gehen, das war auch keine Todesgruppe“, meinte Toni Kroos. Damals war Deutschland in der Vorrundengruppe mit Mexiko, Südkorea und Schweden ausgeschieden.

„Natürlich ist es machbar und es muss unser Anspruch sein, weiterzukommen, aber es wird nicht ein leichtes Spiel geben“, erklärte sein jüngerer Bruder: „Das gab es für uns die letzten fünf Jahre nicht. Dafür sind wir einfach nicht mehr gut genug“.

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„Können froh sein, dass wir uns nicht qualifizieren müssen“

Weiter sagte er: „Öffentlich zu sagen, dass es eine Gruppe ist, in der wir weiterkommen müssen ... Dann schaut euch doch mal die Spiele an. Ich sage, dass das deutsche Team in der Verfassung, in der wir waren, froh sein kann, dass sie sich als Gastgeber nicht qualifizieren mussten. Da wären noch andere Stolpersteine in der EM-Quali dagewesen. Daher sind wir kein Favorit in der Gruppe.“

Zustimmung folgte von Toni Kroos: „Da gebe ich dir recht. Es wäre nicht einfach geworden, sich zu qualifizieren.“

So denkt Toni Kroos über die deutsche Gruppe

Der Real-Star meint aber, dass die Reaktionen auf die Gruppe durchaus berechtigt waren - vor allem, weil eine kniffligere Gruppe möglich gewesen wäre.

„Man muss fairerweise sagen, dass man, bei allem, was passiert ist, den Anspruch haben darf, sich zu qualifizieren in dieser Gruppe. Ich weiß, dass man zuletzt gegen ähnliche Kaliber verloren hat. Aber mit den Optionen, die es hätte geben können, darf man zumindest in der Öffentlichkeit etwas erleichtert sein“, meinte der Weltmeister von 2014.

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Dabei schloss er aber die aktiven Spieler und Beteiligten aus, „die kennen ja den Stand der Mannschaft noch viel besser“.