Frage zu Joshua Kimmich passt Jürgen Klopp gar nicht
So muss sich Bischof vor Kimmich nicht verstecken
Jürgen Klopp ist nach dem ersten Sieg als Bundestrainer bestens gelaunt. Doch bei einer Frage zu Florian Wirtz muss er die nächste Klarstellung zu Joshua Kimmich loswerden.
Bei dieser Frage musste Jürgen Klopp erstmal kurz durchschnaufen. Als der Bundestrainer nach dem 2:0-Sieg gegen Serbien in der Nations League zum gelungenen Zusammenspiel zwischen Florian Wirtz und der aus Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof bestehenden Doppelsechs gefragt wurde, witterte der DFB-Coach ein alternatives Motiv des Reporters.
„Es ist so ein schöner Abend. Und ihr wollt, ohne es anzusprechen, ein Thema aufmachen, das kein Thema ist“, sagte Klopp: „Flo Wirtz braucht nicht bestimmte Spieler, Flo Wirtz muss so spielen … es passt zu ihm, die Art und Weise, wie wir spielen, passt zu Flo Wirtz.“
Aber daraus nun „zu machen, dass er nur mit Pavlovic …“, führte der Bundestrainer weiter aus, ehe sich der Journalist erklärte. Dann machte Klopp endgültig deutlich, was ihn störte: „Am Ende wird es eine Jo-Kimmich-Geschichte. Das kriegt ihr ja hin.“
Klopp muss bei Kimmich erneut korrigieren
Schon vor der Partie hatte er sich über die Berichterstattung zu seinem Kapitän Kimmich beschwert. Dieser gehörte, wie die meisten anderen Spieler des ersten Kaders auch, nicht zum zweiten Aufgebot von Klopps XXL-Kader. Dies sei keine Botschaft an den Bayern-Star gewesen – er habe vielmehr nur die Gelegenheit gesucht, diverse andere Spieler kennenzulernen, betonte Klopp.
„Da kann ich leider nicht mitsingen, bei dem Lied“, sagte der 59-Jährige nach der Partie. Der Plan sei, in unterschiedlichsten Konstellationen eine bestimmte Art von Fußball zu spielen: „Der Fußball muss konstant bleiben. Die Aufstellung kann nicht konstant bleiben. Hauptsächlich, weil Spieler sich verletzen.“
Die gegen Serbien aufgebotene Konstellation habe gut funktioniert, aber er habe „nicht das Gefühl, dass es nur in dieser Konstellation funktioniert“.
Matchwinner Wirtz (SPORT1-Note 1,5) wurde ebenfalls auf das Zusammenspiel mit den beiden Bayern-Stars angesprochen. Gerade Bischof habe ihm „sehr gut“ gefallen: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihm zusammenzuspielen. Er bewegt sich sehr clever in den Räumen, er ist sehr gut am Ball.“
Kimmich hatte die Partie in der Münchner Allianz-Arena von der Tribüne aus verfolgt. Vor und nach dem Spiel begab sich der Spielführer jeweils in die Kabine zum Team.