Nervige Störenfriede im DFB-Camp! Eigentlich sollen die deutschen Nationalspieler gerade die ersten Tage nach dem intensiven Spiel gegen die Schweiz (1:1) dazu nutzen, die Füße hochzulegen und zu relaxen - aber genau das fällt gerade etwas schwer.
„Abartige Plage“ im DFB-Camp
Das DFB-Team muss sich im Basecamp in Herzogenaurach mit einer laut Bundestrainer Nagelsmann „abartigen Plage“ herumschlagen. Hintergrund: Die Temperaturen und Regenfälle der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass sich Mücken in der enorm grünen Umgebung extrem wohlfühlen - und sich in großem Maße vermehrt haben!
Nicht wenige Spieler und Funktionäre ärgern - oder vielmehr kratzen - sich aktuell mit Stichen herum, Maximilian Beier verriet nach dem Schweiz-Spiel, er sei „schon zwei-, dreimal gestochen“ worden. Das ist auch der Grund, wieso die meisten Nationalspieler das gemeinsame Fußballgucken abends nach innen verlegten und sich von der großen Leinwand draußen am Pool fernhielten.
DFB-Team kämpft bei EM mit Mückenplage
Das wird auch in den nächsten Tagen der Fall sein. Die oberste Regel im Camp lautet: Fliegen- bzw. Mückengitter und Türen stets geschlossen halten - vor allem, wenn in den Innenräumen Licht brennt.
Man müsse „die einfachen Regeln“ befolgen, betonte auch Manuel Neuer: „Wenn man das Licht im Zimmer anlässt und den Schutz nicht zumacht, dann weiß man ja selbst, was passiert.“
Außerdem stehen überall in der Unterkunft Anti-Mückensprays herum, bei denen sich die Spieler rund um die Uhr bedienen können.

Ob die Achtelfinal-Vorbereitung, wie sonst immer, draußen erfolgen kann, weiß Nagelsmann angesichts der ungebetenen Gäste noch nicht. Er wolle „mal gucken, ob ein bisschen Wind geht, dass nicht so viele Mücken da sind. Sonst gehen wir ins Büro“, meinte der Bundestrainer.
Die nächsten Tage versprechen keine Entspannung bei der Mücken-Plage. Doch aus dem Konzept bringen lassen will sich die deutsche Nationalmannschaft von den kleinen Störenfrieden nicht.