Home>Fußball>Frauen>

"Widerlich spielende Truppe": Deutsche Trainerin rastet in TV-Interview aus

Frauen>

"Widerlich spielende Truppe": Deutsche Trainerin rastet in TV-Interview aus

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Deutsche Trainerin rastet aus

Imke Wübbenhorst, Frauen-Trainerin der Young Boys Bern, sorgt im Schweizer Fernsehen für Aufsehen. Die 35-Jährige schimpft über die gegnerische Mannschaft - und wählt bemerkenswert deutliche Töne.
Bayer 04 Leverkusen spielt gegen den FC Bayern München unentschieden. In München herrscht derweil Ärger über den entscheidenden Elfmeter zum 2:2-Ausgleich der Leverkusener.
SPORT1
SPORT1
von SPORT1
Imke Wübbenhorst, Frauen-Trainerin der Young Boys Bern, sorgt im Schweizer Fernsehen für Aufsehen. Die 35-Jährige schimpft über die gegnerische Mannschaft - und wählt bemerkenswert deutliche Töne.

Imke Wübbenhorst, Frauen-Trainerin der Young Boys Bern, hat im Schweizer Fernsehen einen denkwürdigen Auftritt hingelegt. Nach dem verlorenen Pokal-Finale gegen Servette FC Chenois (2:3) lästerte die 35-Jährige über die gegnerische Mannschaft ab - mit ungewöhnlich deutlichen Worten.

{ "placeholderType": "MREC" }

„Man verliert immer ungerne, noch mehr ungern ein Finale und noch ungerner gegen so eine widerlich spielende Truppe, die einfach zusammengekauft ist“, tobte Wübbenhorst unmittelbar nach Spielende am Mikrofon des SRF.

„Ich bin eine schlechte Verliererin“

Die Deutsche beschwerte sich vor allem über die angeblich unfaire Spielweise der gegnerischen Akteurinnen, „die im gesamten Spiel keine einzige Gelbe Karte bekommen, mit Abstand die unfairste Mannschaft in der Liga“ - ehe sie selbst eingestand: „Ich bin eine schlechte Verliererin, kann ich auch sagen, aber ich finde schon, dass man da schon andere Entscheidungen treffen muss“.

Was Wübbenhorst meinte: Das zwischenzeitliche 2:1 von Servette - aktueller Tabellenführer der Schweizer Women‘s Super League - hätte wegen Abseits nicht zählen dürfen.

{ "placeholderType": "MREC" }

Außerdem hatte Servette-Torhüterin Ines Pereira den Ball nach einem Abstoß ihrer Mitspielerin in die Hand genommen - Strafstoß gab es allerdings nicht, wie schon beim Champions-League-Viertelfinale zwischen dem FC Arsenal und dem FC Bayern.

„Wenn es ein Fehler ist - nach Abstoß den Ball in die Hand nehmen -, dann ist das einfach was, das muss man pfeifen, wenn die so doof sind. Dann hätte ich mir eben gewünscht, dass wir das Glück auf unserer Seite haben und eine Schiedsrichterin haben mit einem Arsch in der Hose, die so ein Ding pfeift“, schloss Wübbenhorst ihre Wutrede.

Wübbenhorst entschuldigt sich

Mittlerweile hat sich die 35-Jährige in einem Statement auf dem YouTube-Kanal von den Young Boys Bern für ihre Worte im TV-Interview entschuldigt.

„Es ist an der Zeit, dass ich mich entschuldige. Ich möchte mich nicht nur bei den Servette-Spielerinnen entschuldigen, die natürlich eine super Mannschaft sind mit großer individueller Qualität und die es verdient haben, so einen Pokal zu gewinnen“, erklärte Wübbenhorst. „Ich habe nach dem Spiel aus den Emotionen heraus Dinge gesagt, die man nicht zwingend sagen sollte, vor allem nicht in einer Führungsposition als Trainer.“

{ "placeholderType": "MREC" }

Die ehemalige Bundesliga-Spielerin betreut die Young Boys seit der Saison 2022/23. Zuvor war sie Co-Trainerin beim Drittligisten FC Viktoria Köln unter Olaf Janßen.

Wübbenhorst hatte bereits 2019 mit einer sarkastischen Bemerkung für Aufsehen gesorgt - anschließend wurde dieser zum Fußballspruch des Jahres gekürt.