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Marco Reus erneut verletzt - der ewige Pechvogel der Nationalmannschaft

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Marco Reus erneut verletzt - der ewige Pechvogel der Nationalmannschaft

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Der ewige Pechvogel

Der ewige Pechvogel

Die Pechsträhne von Marco Reus will einfach nicht enden. Der Nationalspieler ist wieder einmal verletzt. Seine Anfälligkeit kostete ihn schon ein großes Highlight.
Marco Reus fehlt der deutschen Nationalmannschaft vorerst in der Vorbereitung auf den Nations-League-Auftakt am Samstag gegen Europameister Italien.
. SPORT1
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Maximilian Huber
Maximilian Huber

Marco Reus und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft – irgendwie ein Drama in unzähligen Akten.

Die WM 2014 und den Rio-Triumph verpasste der Dortmunder verletzungsbedingt, auch danach verbauten ihm Blessuren immer wieder eine große Karriere im DFB-Trikot.

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Reus bleibt zur weiteren Behandlung bei der Mannschaft im Teamquartier in Herzogenaurach, wie der DFB am Mittwochabend mitteilte. Der 33-Jährige hatte wegen eines Infekts bereits bei den ersten beiden Partien in der Nationenliga gegen Italien und England (jeweils 1:1) gefehlt.

Reus verpasst WM 2014

Reus´ Verletzungshistorie in der Nationalmannschaft wird somit um ein weiteres Kapitel reicher. Auf die Europameisterschaft 2016 der Dortmunder aufgrund einer Schambeinentzündung verzichten, den WM-Triumph 2014 hatte er aufgrund eines Syndesmosebandrisses verpasst, den sich Reus in einem Testspiel gegen Armenien kurz vor der WM-Endrunde zugezogen hatte. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Nations League)

Seit seinem Debüt im Oktober 2011 bestritt er nur 48 von 138 möglichen Länderspielen und nur zwei statt fünf mögliche Turnier-Teilnahmen: die EM 2012 - wo er keine Rolle spielte - und die verkorkste WM 2018 in Russland.

In seiner elfjährigen DFB-Karriere hatte der Ex-Gladbacher immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Mal war es eine Schambeinentzündung, mal ein Kreuzbandriss, mal das Sprunggelenk oder eben ein Muskelfaserriss.

Reus war für Ungarn-Spiel eingeplant

Als Kumpel Mario Götze und Co. 2014 in Rio de Janeiro den WM-Pokal in die Höhe reckten, schaute Reus verletzungsbedingt nur zu. Auch deshalb glaubte Flick noch vor einigen Tagen, dass der Dortmund-Star mit Blick auf seine weitere DFB-Karriere „besonders motiviert ist.“

Nach überstandenem Infekt war der kreative Mittelfeldspieler, der unter Flicks Amtszeit verletzungsbedingt nur vier Einsätze hatte (zwei Tore, fünf Assists), ins DFB-Camp in Herzogenaurach nachgereist und trainierte mit dem Team.

Für das Spiel am Dienstag in München gegen England war er noch keine Option: „Ich habe gestern mit Marco gesprochen. Die ein oder andere Trainingseinheit wird ihm noch guttun, das Spiel wäre zwei bis drei Tage zu früh. Es ist wichtig, dass du gut aufbaust. Er wird erst gegen Ungarn an den Start gehen“, erklärte Bundestrainer Flick auf der Pressekonferenz vor der Partie. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Nations League)

Flicks Pläne macht die erneute Verletzung nun also zunichte. Die WM in Katar dürfte womöglich die letzte Chance für einen der talentiertesten und begnadetsten deutschen Fußballer sein - wenn er denn fit ist.